Ein Bitcoin-Wal hat 500 Bitcoin im Gegenwert von rund 33 Millionen US-Dollar auf die Krypto-Börse Binance transferiert. Die Bewegung reiht sich in eine Serie ähnlicher Transaktionen ein, die seit Monaten zu beobachten sind und auf eine schrittweise Auflösung langfristiger Bestände hindeuten.
Bereits in der Vorwoche hatte dieselbe Adresse 5.000 Bitcoin an Börsen geschickt. Onchain-Daten zeigen, dass der bislang unbekannte Wallet-Inhaber seine Positionen systematisch in Marktliquidität überführt. Analysen zufolge stammen die Bestände ursprünglich aus dem November 2013. Seit Ende 2024 wurden rund 4.000 Bitcoin an Binance transferiert. Aktuell befinden sich noch etwa 1.000 Bitcoin in der Wallet.
Ob die Einzahlungen unmittelbar für Verkäufe bestimmt sind, bleibt abzuwarten. Allerdings gelten Transfers auf Börsen in der Regel als Indikator für bevorstehende Liquidationen.
Wal-Transfers könnten Verkaufsdruck erhöhen
Nicht nur private Investoren trennen sich von ihren Beständen. Zuletzt war bekannt geworden, dass der börsennotierte Miner MARA 15.133 BTC für den Schuldenabbau liquidiert hatte.
Ähnliche Muster zeigen sich auch bei anderen Assets. So wurden zuletzt größere Mengen an Ether aus Wallets bewegt, die bis in die Anfangszeit des Netzwerks zurückreichen. Auch dort deutet vieles auf Gewinnmitnahmen hin.
Sollten die aktuellen Bewegungen tatsächlich in Verkäufe münden, könnte dies den bestehenden Abwärtsdruck verstärken. Bitcoin ist heute unter 66.000 US-Dollar gefallen und verzeichnet auf Wochensicht einen Kursverlust von über fünf Prozent. Ether notiert unter 2.000 US-Dollar und gab im selben Zeitraum um mehr als sieben Prozent nach.
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