Sind Mining-Unternehmen in Schwierigkeiten? 

Bitcoin-Miner verzeichnen niedrigsten Tagesumsatz des Jahres

Der Tagesumsatz der Bitcoin-Miner hat für das laufende Jahr einen neuen Tiefststand erreicht. Das Halving zeigt jetzt seine Auswirkungen.

Steffen Rathmann
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Bitcoin Mining

Beitragsbild: Shutterstock

| Miner sichern Bitcoin ab, indem sie dem Netzwerk Rechenleistung zur Verfügung stellen
  • Die täglichen Einnahmen der Bitcoin-Miner sind über die letzten zwei Wochen deutlich zurückgegangen und haben am 11. August mit 2,54 Millionen US-Dollar einen neuen Tiefststand erreicht.
  • Eine solch tiefe Zahl wurde zuletzt im Oktober 2023 erreicht. Ein derartiger Abfall wurde von den Mining-Unternehmen aufgrund des Halving-Effektes vorhergesehen. Durch die Halbierung der Block Rewards von 6,25 auf 3,125 BTC sinken die Gesamteinnahmen, wenn der Bitcoin-Kurs nicht steigt. 
  • In den ersten vier Monaten des Jahres 2024, dem Zeitraum vor dem Halving, lagen die Gesamteinnahmen bei noch über sechs Millionen US-Dollar am Tag. Bereits im Mai fielen diese aber schon unter 3 Millionen US-Dollar. 
  • Durch den starken Anstieg des Bitcoin-Kurses im ersten Halbjahr und durch teilweise hohe Transaktionsgebühren lässt sich der Betrieb der Bitcoin-Miner dennoch finanzieren. Dazu tragen vor allem neue Protokolle auf der Bitcoin Blockchain bei. 
  • Große Mining-Farmen wie der kanadische Anbieter Bitfarms planen derweil eine Überholung der Mining-Ausrüstung. Diese Anpassungsprozesse helfen den Unternehmen, weiterhin profitabel Bitcoin zu minen. 
  • Der Aktienkurs von Bitfarms stieg trotz der geringer werdenden Einnahmen im zweiten Quartal um 22 Prozent. Dies zeigt, dass Bitcoin-Miner und ihre Unternehmen vom Markt als zukunftssicher und profitabel eingeschätzt werden. 
  • Die Ursache der geringeren Einnahmen seien laut Analysten auf geringere Blockbelohnungen zurückzuführen. Mit einem steigenden Bitcoin-Kurs im womöglich kommenden Bullrun sollten sich die Einnahmen in US-Dollar wieder stark steigern lassen. 
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