Meinungs-ECHO 

Bei 10.000 Dollar bricht Strategy zusammen

Bitcoin-Riese Strategy taumelt. Mit einem Kurswechsel will das Unternehmen gegensteuern – doch die Sorge vor einer Abwärtsspirale wächst.

Moritz Draht
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Strategy-Gründer Michael Saylor in der Frontalansicht

Beitragsbild: picture alliance

| Hat sich Michael Saylor verzockt?

In diesem Artikel erfährst du:

  • Weshalb Michael Saylors Finanzierungsmodell zunehmend unter Druck gerät
  • Warum Kritiker vor einer Abwärtsspirale warnen
  • Wieso ein schwacher Bitcoin-Kurs zum Problem für Strategy werden könnte

Wer Phong Le momentan reden hört, könnte meinen, bei Strategy laufe alles am Schnürchen. Gleichwohl das alte Kernversprechen, dass das Unternehmen unter allen Umständen weiter Bitcoin kaufen könne, bereits über Bord geworden wurde. Das neue Drehbuch sitzt. Von der Unruhe, die den angeschlagenen Bitcoin-Riesen umgibt, lässt sich der CEO nichts anmerken. Wohlwissend, dass die letzten Monate alles andere als nach Plan verlaufen sind. Die MSTR-Aktie im freien Fall, die Vorzugsaktie STRC unter ihrem Ausgabewert, ein antriebloser Bitcoin-Kurs sowie milliardenschwere Schulden und Dividendenverpflichtungen – die Zweifel am Geschäftsmodell werden größer. Dazu bestehe jedoch kein Grund, versicherte nun Phong Le – zumindest noch nicht.

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