Einem aktuellen Bericht von Binance Research zufolge könnten die Midterm-Wahlen in den USA für frischen Wind am Krypto-Markt sorgen. Historische Daten zeigen laut dem Report ein wiederkehrendes Muster: In den zwölf Monaten nach den Wahlen folgten häufig starke Kursanstiege.
Seit 1939 erzielte der S&P 500 im Jahr nach den Zwischenwahlen durchschnittlich eine Rendite von 19 Prozent. In keinem dieser Zeiträume verzeichnete der Index einen negativen Jahresertrag. Auch Bitcoin zeigt laut Bericht ein ähnliches Muster. In allen drei Post-Midterm-Jahren seit 2014 legte die Kryptowährung zu, durchschnittlich um 54 Prozent.
Die Zwischenwahljahre selbst verlaufen historisch jedoch deutlich schwächer. Demnach kommt es im S&P 500 im Durchschnitt zu Rückgängen von rund 16 Prozent zwischen Hoch- und Tiefpunkt. Auch Bitcoin verzeichnete in diesen Phasen deutliche Korrekturen, darunter Rückgänge von 56 Prozent im Jahr 2014, 73 Prozent im Jahr 2018 und 64 Prozent im Jahr 2022.
Die nächsten Midterm-Wahlen, bei denen über die Zusammensetzung des US-Kongresses entschieden wird, finden am 3. November dieses Jahres statt.
Schwierige Phase für Bitcoin
Kurzfristig sehen die Analysten vor allem geopolitische Risiken als entscheidenden Marktfaktor. Der Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran sorgt aktuell für Unsicherheit an den Finanzmärkten. Dabei nehmen die Energiepreise zunehmend Einfluss auf Risikoanlagen. Ölpreisbedingte Inflationserwartungen sorgen dafür, dass Kapital schnell zwischen sicheren Anlagen und riskanteren Märkten rotiert.
Warum der steigende Ölpreis die Märkte belastet und warum daraus eine positive Wendung für Bitcoin entstehen könnte, erfahrt ihr hier: Ölpreis-Schock könnte Wendepunkt sein – was jetzt wichtig wird
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