Strategy hat sich bei dem neuesten Bitcoin-Kauf nicht lumpen lassen. Ganze 2,54 Milliarden US-Dollar hat das Unternehmen von Gründer Michael Saylor vergangene Woche für den Erwerb von insgesamt 34.164 Bitcoin ausgegeben – einer der drei größten Bitcoin-Käufe der Unternehmensgeschichte.
Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 74.395 US-Dollar pro Bitcoin, der Gesamtbestand von Strategy summiert sich auf 815.061 Bitcoin. Die gesamten Anschaffungskosten belaufen sich somit auf rund 61,56 Milliarden US-Dollar.
Stretch finanziert gewaltigen Bitcoin-Kauf
Die aktuelle Akquisition wurde überwiegend über das Finanzinstrument “Stretch” (STRC) finanziert, eine von Strategy ausgegebene unbefristete Vorzugsaktie. Laut SEC generierte STRC rund 2,18 Milliarden US-Dollar und deckte damit etwa 85,7 Prozent des gesamten Kaufvolumens ab. Weitere 366 Millionen US-Dollar stammen aus dem Verkauf von Class-A-Aktien (MSTR).
Die Stablecoin-artige Vorzugsaktie STRC mit einem Soft Peg bei 100 US-Dollar dient als Finanzierungsinstrument für die fortlaufende Bitcoin-Akkumulation. Wird das Produkt über dem Nennwert gehandelt, gibt das Saylorsche Bitcoin-Imperium neue Papiere aus. Investoren erhalten dafür eine mehr als lukrative Dividende und die Erlöse aus der Emission neuer Aktien fließen in weitere Bitcoin-Käufe.
Strategy nutzt diese Form des “Digital Credit” seit rund einem halben Jahr verstärkt als Alternative zur klassischen Aktienemission. Warum STRC für Anleger und Firmen immer spannender wird und was die Entwicklung für Bitcoin bedeutet, lest ihr hier: Warum Unternehmen jetzt Strategys Vorzugsaktie statt Krypto-Assets horten
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