r/wallstreetbets Robinhood-Chef stellt sich Elon Musk, Wallstreetbets wird verfilmt

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Der Hedgefonds Melvin Capital leckt seine Wunden, nachdem sein GameStop-Gamble nach hinten losgegangen ist. Unterdessen fühlt Tesla-Chef Elon Musk dem Robinhood-Gründer auf den Zahn, während bereits die Verfilmung des legendären Aktiendramas geplant wird.

Der vermeintliche Aufstand der r/wallstreetbets-Kleinanleger hat Melvin, den Hedgefonds, der die Gamestop-Aktie mit ungedeckten Leerverkäufen shorten wollte, ein Vermögen gekostet. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider berichtet, soll der Hedgefonds mit Short-Positionen für GME und anderen Aktien im Januar über 53 Prozent an Wert verloren haben. Mittlerweile habe Melvin seine Wette gegen GameStop aufgegeben. Der GME-Kurs hat zu Redaktionsschluss wieder die Reise gegen Süden angetreten. Aktuell handelt GME bei 147 Euro – ein Einbruch von knapp 30 Prozent im Vergleich zum Vortag. Die Causa GameStop hat unterdessen weite Kreise gezogen. Nun hat sich auch Tesla-CEO und Bitcoin-Fan Elon Musk in die Diskussion um GME, Wallstreetbets und Robinhood eingeschaltet.

Elon Musk stellt Robinhood-Chef Tenev zur Rede


Der Tech-Unternehmer Musk hat während eines Clubhouse-Meetings unerwarteten Besuch bekommen. Mit Vlad Tenev hat sich der Gründer der Trading-App Robinhood ein Stelldichein in Musks Clubhouse-Chat gegeben. Robinhood hatte wegen der Deaktivierung von Kaufoptionen für einige Aktien, darunter GME, harsche Kritik eingefahren. Der Vorwurf: Robinhood habe das Trading auf Geheiß von Hedgefonds, namentlich Citadel Securities, eingestellt. Tenev hat eine solche Einflussnahme indessen vehement bestritten.

Elon Musk fühlte dem Überraschungsgast prompt auf den Zahn: “Die Menschen verlangen Antworten und sie wollen die Wahrheit erfahren”. Schließlich gelang es dem Tesla-Chef, Tenev zumindest ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern zu lassen. Danach folgte die Entscheidung, den Handel für GME und andere risikoreiche Aktien zu begrenzen, auf einen Anruf der National Securities Clearing Corporation (NSCC), einem Clearinghaus, das dem US-amerikanischen Zentralverwahrer Depository Trust and Clearing Corporation untergeordnet ist. Die NSCC wickelt die Aktiengeschäfte bei Robinhood ab.

Am Donnerstagmorgen, um 3.30 Uhr, als ich noch geschlafen habe, erhielt unser Operations-Team eine Nachricht von der NSCC, der National Securities Clearing Corporation,

zitiert die Bild den Robinhood-Chef. Die NSCC habe von Robinhood aufgrund der extremen Marktvolatilität bei GME und Co. eine Erhöhung der Einlagen um drei Milliarden US-Dollar gefordert. Daraufhin habe Robinhood den Handel mit einigen risikoreichen Aktien eingeschränkt. Offenbar veranlasste dies die NSCC dazu, die Forderung auf 700 Millionen US-Dollar zu senken. Nach Auffassung des Wall Street Journal handelte es sich bei der Aktion somit um einen trivialen Margin Call – und nicht um eine Verschwörung des Großkapitals gegen den Redditor von nebenan.

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r/Wallstreetbets kommt in die Kinos

Nun ist “Der triviale Margin Call” kein Name für einen Hollywood Blockbuster. Doch genau ein solcher ist für das Aktiendrama bereits in der Mache. Das berichtet das Onlineportal Deadline.com. Mit “The Antisocial Network” steht der Titel für den Wallstreetbets-Film bereits fest. Wer sich dabei an den Film “The Social Network” erinnert fühlt, der liegt goldrichtig. Ben Merzrich, Autor der die Buchvorlage für den Facebook-Film, hat bereits einen Buchvorschlag bei der Filmproduktionsgesellschaft MGM eingereicht – und den Zuschlag bekommen. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass mit Cameron und Tyler Winklevoss ausgerechnet die ehemaligen Erzrivalen von Mark Zuckerberg mit ihrem Unternehmen Winklevoss Pictures an der Produktion beteiligt sind.

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