Ripple verkauft XRP im Wert von 130 Millionen US-Dollar, Messari-CEO bekommt offenbar Morddrohungen

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Ripple verkauft XRP im Wert von 130 Millionen US-Dollar, Messari-CEO bekommt offenbar Morddrohungen

In einem Report erwähnt das Analyseunternehmen Messari, dass Ripple im letzten Quartal XRP im Wert von umgerechnet knapp 130 Millionen US-Dollar verkauft habe. Danach brodelt die Gerüchteküche: Anscheinend gingen beim Unternehmen anschließend Morddrohungen ein. Der aktuelle Stand der Dinge.

In einem Bärenmarkt Kryptowährungen abzustoßen, ist bekanntlich nicht die allerbeste Praktik – zumindest für Hodlende. Ripple, das Unternehmen, das den SWIFT-Standard ablösen will, hat selbiges dennoch getan. Denn wie aus einem Bericht des Unternehmens Messari hervorgeht, verkaufte Ripple im vierten Quartal vergangenen Jahres XRP-Token im Wert von insgesamt 129,03 Millionen US-Dollar. 535,56 Millionen US-Dollar waren es hingegen im gesamten Jahr 2018. Aus selbigem geht außerdem hervor, dass das Unternehmen überbewertet sei und die XRP-Kurse nicht der Realität entsprächen.

Ripple für 0,24 Prozent der globalen XRP-Verkäufe verantwortlich

Aus dem Bericht geht ferner hervor, dass Ripple damit für insgesamt 0,24 Prozent der gesamten globalen XRP-Verkäufe im vergangenen Jahr verantwortlich war. Darüber hinaus verkündet Messari, dass Ripple auf insgesamt 100 Bitcoin-Börsen gelistet ist. Zudem kann Ripple offenbar neue Rekorde verzeichnen: Das durchschnittliche tägliche Transaktionsvolumen war seit Q1 so hoch wie noch nie – umgerechnet 585,7 Millionen US-Dollar tägliches Volumen konnte Ripple durchschnittlich verzeichnen.

Messari-CEO Ryan Selkis bekommt Drohungen

Doch der Verkauf hat jemanden, der mit XRP verbandelt ist, hochgradig erzürnt. Wie Messari-CEO Ryan Selkis in einem Tweet berichtet, erhielten seine Familienmitglieder nach Veröffentlichung des Reports Morddrohungen:

„Ich will, dass @Ripple, @bggarlinghouse @MonicaLongSF @CoryTV @JoelKatz @warpaul jegliche XRP-Community-Drohungen gegen meine Familie anzeigen. Ich gehe zum FBI und der Polizei vor Ort. Ich habe DREI Anrufe bekommen. Denn ich will sichergehen, dass meine Familie nicht totgeschlagen [swatted] wird. Ich kehre nicht nach Hause zurück, bis die Angelegenheit öffentlich erledigt ist.“

Ryan Selkis bittet Community um Hilfe

In einem weiteren Tweet tut Ryan Selkis seinen Unmut kund und fordert die Community dazu auf, Hinweise zum XRP-Verkauf sowie den Tätern zu liefern:

„Wenn du ein aktueller oder früherer Partner, Investor, Kunde oder Angestellter von Ripple bist und anonyme Tipps über die XRP-Verkäufe des Unternehmens oder Marketing- und generelle Geschäftspraktiken geben willst, kannst du das bei unserem Team tun.

Off the record: [email protected]


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Das Unternehmen hat sich zu den Vorwürfen zum Redaktionszeitpunkt weder auf Twitter noch auf der offiziellen Homepage geäußert.

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