Ripple: Charity-Stiftung für Steuer-Tricks? Co-Founder Chris Larsen reagiert

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Ein Krypto-Blog unterstellt Ripple, seine Wohltätigkeitsstiftung Rippleworks eher für Steuertricks zu gebrauchen, anstatt soziale Projekte zu fördern. Ripple-Mitgründer Chris Larsen hat sich nun zu den Vorwürfen geäußert.

Der Krypto-Blog Messari unterstellt dem kalifornischen FinTech-Unternehmen Ripple, seinen Wohltätigkeitsarm Rippleworks (RW) in erster Linie für Steuervergünstigungen zu missbrauchen. In einem entsprechenden Artikel bezog sich Messari auf ein Steuerformular für das Geschäftsjahr 2018. Daraus geht hervor, dass RW von seinem Mutterkonzern eine Spende in Höhe von über 174 Millionen US-Dollar erhalten habe. Auch Ripple-Mitgründer Chris Larson hat rund 4 Millionen US-Dollar an die Wohltätigkeitsstiftung von Ripple gespendet.

Die beiden Spenden machten den Löwenanteil des Budgets von RW im Geschäftsjahr 2018 aus. Messari kritisiert unter anderem, dass Rippleworks keinen einzigen US-Dollar seiner Mittel an gemeinnützige Zwecke gespendet, dafür aber 30 Millionen US-Dollar in das Unternehmen Arrington Capital investiert habe. Arrington Capital ist ein Investmentfonds, der dem US-amerikanischen Unternehmer Michael Arrington gehört. Der ehemalige Chefredakteur des Nachrichtenportals TechCrunch soll laut Messari ein Freund von Ripple CEO Brad Garlinghouse sein.

Aber es gibt ein Problem, wenn tatsächliche Wohltätigkeitsorganisationen weniger aus der Foundation herausholen als die Insider von Ripple. Das Unternehmen spendete 2018 174 Millionen US-Dollar an [Rippleworks] –  wahrscheinlich als vollkommen legale Abschreibung für eine Sachspende, die das Unternehmen – *auf die Tastatur schlagend* – aus heiterem Himmel geschaffen hat,

mokiert sich der Messari-Analyst Ryan Selkis, der auf Twitter unter dem Pseudonym „Twobitidiot“ firmiert.

Ripple-Mitgründer Chris Larsen winkt ab

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Zwei Tage nach Veröffentlichung des Messari-Artikels hat Chris Larsen auf den Blog-Eintrag von Messari reagiert. Der Ripple-Mitgründer unterstellt dem Beitrag Ungenauigkeiten. So habe Rippleworks inzwischen mit über 25 Millionen US-Dollar „unglaubliche soziale Vorhaben“ unterstützt. Dass diese Ausgaben in der vorliegenden Steuererklärung nicht aufgeführt seien, habe einen verwaltungstechnischen Hintergrund:

Messari verweist auf Rippleworks’ [Steuererklärung] für das Geschäftsjahr bis Ende April 2018. Doug Galen und ich haben Rippleworks zunächst als operative Stiftung gegründet, d. h. wir haben die gemeinnützige Arbeit mit unserem Projektprogramm unterstützt und nicht mit Geld. Nach dem Wachstum von XRP Ende 2017 wurde RW in eine nicht operative Stiftung umklassifiziert, was es uns ermöglicht hat, über 25 Millionen US-Dollar an finanzieller Unterstützung für soziale Projekte zu verteilen, die Menschen in Ländern wie Senegal, Kenia, Nigeria und Myanmar aus der Armut führen,

verteidigt Chris Larsen die Arbeit von Rippleworks in einer vierteiligen Tweet-Reihe. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 sollen in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. Sie sollen Klarheit über die Umstrukturierung der Charity-Organisation bringen.

Rippleworks hat nach Informationen auf seiner Website bislang 100 soziale Projekte unterstützt. Dabei leistet die Ripple-Stiftung vor allem Hilfe beim Aufbau technologischer Infrastrukturen. Auch Geld ist geflossen: Die Stiftung gibt an, seit 2018 über 20 Millionen US-Dollar an Projekte gespendet zu haben und bestätigt damit Larsens Aussage.

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