Rettungs-A(u)ktion Krypto-VC pumpt Millionen in MakerDAO

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Das Krypto-Wagniskapitalunternehmen Paradigm hat der DeFi-Plattform MakerDAO erneut unter die Arme gegriffen. Mit einem Multi-Millionen-Gebot beteiligte sich das VC als Höchstbietender an der Rekapitalisierung des Corona-Crash-gebeutelten DeFi-Ökosystems.

Der Corona-Crash an den Krypto-Märkten brachte die dezentrale Finanzierungs-Plattform MakerDAO an den Rand einer Existenzkrise. Das Ökosystem um den durch Sicherheitsrücklagen, in Form der Kryptowährungen Ether (ETH), Basic Attention Token (BAT) sowie USD Coin (USDC), gedeckten Stable Coin DAI kam zwischenzeitlich arg ins Wanken: Der rapide Kurssturz vom 12. März sorgte – in Verbindung mit einer Reihe weiterer Faktoren – dafür, dass es zu einer massiven ökonomischen Schieflage auf Ethereum-basierten Krypto-Lending-Plattform gekommen war. MakerDAO stand vor der Wahl: Emergency Shutdown oder Rettungsa(u)ktion.

Krypto-VC Paradigm springt als Retter ein


Am 19. März hielt MakerDAO eine Versteigerung des Governance Token MKR ab, um frische Liquidität in die Reserven zu spülen. Das auf den Krypto-Sektor spezialisierte Wagniskapitalunternehmen Paradigm hat bei der Versteigerung mit 68 Prozent den Löwenanteil der angebotenen MKR Token erworben. Bei der Auktion, die am 29. März endete, kamen insgesamt rund 5,4 Millionen DAI für die Rekapitalisierung des DeFi-Ökosystems zusammen. 3,8 Millionen kamen von Paradigm, wie das Krypto-VC am 31. März per Twitter verkündete.

Damit konnte Paradigm beinahe im Alleingang das Loch von viereinhalb Millionen US-Dollar stopfen, das der „schwarze Donnerstag“ in der MakerDAO hinterlassen hatte.

Der Beinahe-GAU der MakerDAO

Dabei war die derzeit noch mangelhafte Skalierbarkeit der Ethereum Blockchain für den Beinahe-GAU bei Maker mitverantwortlich. Als der Ether-Kurs am 12. März einen Flash Crash erlebte, wurden zahlreiche Sicherheits-Rücklagen für DAI zur Liquidierung freigegeben. Dies geschieht, wenn die Rücklage nicht mehr 150 Prozent des Gegenwerts in DAI entspricht (der Token ist standardmäßig überbesichert). Gleichzeitig sorgte die hohe Auslastung der Ethereum Blockchain dafür, dass die GAS-Kurse stark angestiegen. Das führte in Verbindung mit langen Transaktionszeiten indirekt dazu, dass es bei mehreren Auktionen der zur Liquidierung freigebenden Assets einem einzelnen Bieter – mangels Nebenbietern – gelingen konnte, Collateral-Assets in Höhe von insgesamt 4,5 Millionen US-Dollar für 0 DAI zu ersteigern.

Paradigm ist bereits seit längerem in MakerDAO investiert. Zuletzt beteiligte sich das Krypto-VC im Dezember 2019 an einer MKR-Auktion. Damals erstand Paradigm gemeinsam mit Dragonfly Capital Partners 5,5 Prozent der in Zirkulation befindlichen MKR-Token und beteiligt sich damit auch an der Governance der MakerDAO.

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