Worst Case Szenario XRP 2.0: Ripple-Chef Garlinghouse bringt US-Alternative ins Spiel
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

XRP-Münze liegt auf dem Boden

Quelle: Shutterstock

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Ripple-CEO Brad Garlinghouse wurde zuletzt von der SEC schwer beschuldigt. In einem CNN Interview stellt er einen XRP-Ersatz in Aussicht und beruhigt die US-amerikanischen Anleger.

Die Auseinandersetzung zwischen Ripple und der SEC zieht weitere Kreise. Unlängst war Ex-SEC-Chef Jay Clayton mit der Bemerkung aufgefallen, dass Bitcoin definitiv kein Wertpapier (Security Token) sei. Die Aussage während eines CNBC-Interviews lässt sich eindeutig als Spitze in Richtung Ripple interpretieren, wo man versucht, den regulatorischen Status von XRP mit Bitcoin oder Ethereum gleichzusetzen.


Doch Ripple-CEO Brad Garlinghouse reagierte seinerseits in einem Interview mit dem Sender CNN. Dort wurde er auf etwaige “Notfallpläne” angesprochen, für den Fall, dass die juristische Auseinandersetzung für das Unternehmen kein gutes Ende nimmt. Daraufhin räumte Garlinghouse ein, dass die Aufgabe von XRP und der Ersatz durch eine Alternative “sicherlich” Teil der Lösung in den Vereinigten Staaten sein könnte. 

Er machte darauf aufmerksam, dass Ripple nach Bekanntgabe der Klage der SEC schon zwanzig neue Kunden in Form von Finanzinstituten gewinnen konnte. Diese stammen allesamt von außerhalb der USA. Mit ihrer Politik würde sich die SEC ins eigene Fleisch schneiden, weil die Blockchain-Innovationen dergestalt zwangsläufig ins Ausland getrieben würden. Die Argumentation von Clayton kann Garlinghouse nicht nachvollziehen. Er erwähnt den Ex-Chef der Börsenaufsicht zwar nicht namentlich, es ist jedoch offensichtlich, dass er auf dessen Aussagen anspielt:


Ich finde es etwas seltsam, wie die SEC ihre Gewinner hier auswählt: Sie sagten, Bitcoin sei kein Wertpapier, Ether auch nicht, warum soll XRP dann eins sein? Aber, wissen Sie, wir könnten eine Alternative zu XRP anbieten, auch um etwas für unsere treue US-Kundschaft zu tun.

SEC fährt gegen Ripple schweres Geschütz auf

Wie BTC-ECHO bereits berichtete, wirft die SEC Ripple-CEO Garlinghouse und Co-Gründer Larsen unerlaubte Finanztransaktionen vor. Auch davon ist in dem Interview bei CNN die Rede. Garlinghouse gibt sich diesbezüglich gelassen. 

Ich bin wirklich gespannt auf die angeblichen Fakten, die in dem Gerichtsverfahren herauskommen sollen. Wissen Sie, das ist etwas, das ich nicht öffentlich kommentiert habe, weil die Räder der Justiz sich irgendwie langsam bewegen. Es ist wichtig, dass wir die tatsächlichen Fakten herausbekommen. Wir haben bislang nur eine Seite der Geschichte von der SEC gehört.

Garlinghouse bestand zudem darauf, dass Ripple und er selbst transparenter seien “als jeder andere” im Krypto-Sektor. Er ermutigt die anderen Marktteilnehmer sogar, einen solch hohen Standard als Maßstab zu nehmen. 


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