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USA und Iran melden sich erneut – warum Krypto-Anleger vorsichtig bleiben

Das Iran-Pingpong nimmt erneut Fahrt auf. Nach Monaten voller widersprüchlicher Signale bleibt offen, ob diesmal mehr daraus wird als nur die nächste Schlagzeile.

Josip Filipovic
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Das Bild zeigt Donald Trump

Beitragsbild: picture alliance

| Anleger warten auf einen nachhaltigen Deal

Die Hoffnung auf eine diplomatische Annäherung zwischen den USA und dem Iran lebt erneut auf. Teheran hat einer seit 2024 inhaftierten US-Bürgerin die Ausreise erlaubt. Washington bezeichnete die Entscheidung als Geste des guten Willens. Zuvor erklärte US-Präsident Donald Trump, der Iran habe Kontakt aufgenommen und wolle sich mit ihm treffen. Konkrete Fortschritte gibt es bislang aber nicht.

An den Finanzmärkten sorgen solche Aussagen inzwischen kaum noch für größere Reaktionen. Seit Monaten wechseln sich Signale für mögliche Gespräche mit neuen militärischen Spannungen ab. Mehrfach wurden Annäherung angekündigt, ehe es wieder zu Angriffen oder scharfen Drohungen kam. Anleger warten deshalb auf belastbare Entwicklungen, statt auf neue Ankündigungen.

Krypto-Markt bleibt stabil

Der Krypto-Markt zeigt sich trotz der geopolitischen Unsicherheit vergleichsweise. Bitcoin notiert bei 64.871 US-Dollar und legt um 0,39 Prozent zu. Ethereum steigt um 2,75 Prozent auf 1.922 US-Dollar. XRP gewinnt 1,51 Prozent und wird bei 1,12 US-Dollar gehandelt. Solana gibt hingegen um 0,67 Prozent nach und notiert bei 77,19 US-Dollar.

Auch bei den Spot ETFs setzt sich die Erholung der Kapitalströme fort. In die US-amerikanischen Bitcoin ETFs flossen zuletzt 107,80 Millionen US-Dollar. Die Ethereum ETFs verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 53,83 Millionen US-Dollar.

An den traditionellen Märkten überwiegt ebenfalls eine vorsichtig positive Tendenz. Die Futures auf den S&P 500 gewinnen 0,17 Prozent. Die Nasdaq-Futures legen um 0,24 Prozent zu. Gold verliert hingegen 0,72 Prozent und fällt auf 4.031 US-Dollar.

Die Stimmung unter den Anlegern bleibt dennoch angespannt. Der Krypto Fear and Greed Index signalisiert weiterhin Angst. Das zeigt, dass viele Marktteilnehmer trotz stabiler Kurse und wieder positiver ETF-Zuflüsse vorerst zurückhaltend bleiben. Vor allem die geopolitische Lage dürfte in den kommenden Tagen darüber entscheiden, ob der Krypto-Markt einen neuen Aufwärtsimpuls erhält oder weiter in seiner aktuellen Handelsspanne verharrt.

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