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Ukraine-Krieg Bitcoin-App Relai belohnt wohltätige Nutzer mit Spenden an UNICEF

Große Neuigkeiten aus der Schweiz. Die Bitcoin-App Relai hat bekannt gegeben, UNICEF Schweiz und Liechtenstein zu unterstützen. Dabei soll ein Teil der Einnahmen aus Bitcoin-Transaktionen an globale Projekte gespendet werden.

Nicola Hahn
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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UNICEF-Flagge

Beitragsbild: Shutterstock

Mit der Spendenaktion reagiert das Schweizer Unternehmen auf die humanitäre Krise in der Ukraine. Als Reaktion auf die dort eskalierende Lage möchte man die Bemühungen der internationalen Hilfsorganisation unterstützen und so für die Bereitstellung von sicherem Wasser, Hygiene, Gesundheitsvorsorge, Bildung und Schutz für die vom Konflikt betroffenen Kinder und Familien spenden. Darüber hinaus sollen die Spenden an UNICEF den Zugang von Mädchen zur Schulbildung in Armuts- und Konfliktgebieten verbessern, heißt es.

Umgesetzt wird das Ganze über ein Empfehlungscode-System. Dabei werden dem Nutzer des Codes die Transaktionsgebühren um 0,5 Prozent reduziert und der Empfehlende soll bis zu 50 Prozent der Einnahmen aus jeder Transaktion erhalten. Somit wird Relai bis zu 50 Prozent der Einnahmen aus jeder Transaktion an UNICEF spenden. Bettina Junker, Geschäftsführerin von UNICEF Schweiz und Liechtenstein, zeigte sich hocherfreut über die Kooperation:

Wir sind begeistert, dass Relai sich entschieden hat, UNICEF dabei zu unterstützen, die Bildung, das Empowerment und die Lebenschancen von unterprivilegierten Mädchen sowie den Schutz von Frauen und Kindern in der Ukraine zu fördern.

Bettina Junker, Geschäftsführerin UNICEF Schweiz und Liechtenstein

Julian Liniger, CEO bei Relai, betonte ebenfalls, dass man damit den Frauen Werkzeuge an die Hand geben wolle, die sie bräuchten, um in einem männerdominiertem Bereich Fuß zu fassen – sei es im MINT-Bereich, in der Finanztechnologie oder speziell in der Bitcoin-Branche.

Bitcoin – die neue Form zu spenden

Der Schritt sei dabei ein Teil einer umfassenderen Initiative von Relai, die Bitcoin dabei helfen soll, einen positiven Einfluss auf die Welt zu haben. Wir wollten genauer wissen, was es mit dieser Initiative auf sich hat und haben bei Relai nachgehakt. Dazu heißt es:

Wir sind auch mit einer Reihe von anderen Wohltätigkeitsorganisationen im Gespräch über eine Reihe von Initiativen und freuen uns darauf, die Relai-Community in die Entscheidung mit einzubeziehen, welche Projekte im Rahmen unserer neu gestarteten Relai-Spendeninitiative als nächstes anstehen. Wir sind bereits dabei, eine zweite Wohltätigkeitsorganisation an Bord zu holen, und wir hoffen, dies in den nächsten Wochen bekannt geben zu können.

CEO Julian Liniger gegenüber BTC-ECHO

Auch UNICEF ist vom Potenzial der Kryptowährungen überzeugt. Wie Bettina Junker uns mitteilt, habe man bislang erfahren, wie diese Technologie neue Spendenmöglichkeiten eröffnen könne. Auf Anfrage von BTC-ECHO betonte ein UNICEF-Sprecher, dass man in Zukunft mehr Privatspenden in Form von Bitcoin und Co. erwarte:

In der Schweiz können wir über unsere Webseite sowohl für individuelle Spenden als auch in Zusammenarbeit mit unseren Partnern die Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum entgegennehmen. Die Auswahl der Kryptowährungen wird auch international von unserem UNICEF Büro für Innovation in New York genutzt. Wir konnten in der Schweiz bereits Partnerschaften mit der CFC St. Moritz zur Versteigerung von NFTs und jetzt mit Relai in Zusammenhang mit Kryptowährungen umsetzen, und wir gehen davon aus, dass es mehr und mehr Privatspender dafür geben wird.

UNICEF gegenüber BTC-ECHO

Der Krieg in der Ukraine hält die gesamte Weltgemeinschaft weiter in Atem. Bislang wurden bereits mehrere Millionen Euro an die Ukraine in Form von Kryptowährungen gespendet – BTC-ECHO berichtete. Relai-Chef Liniger ist indes davon überzeugt, dass der Bitcoin ein unglaublich machtvolles Werkzeug sei: “Bitcoin kann nicht von Dritten zensiert werden, es ist ein Peer-to-Peer-System und weltweit für jeden verfügbar – es ist ein unglaublich nützliches Instrument, um schnelle humanitäre Hilfe in großem Maßstab zu leisten”, so Liniger gegenüber BTC-ECHO.

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