UK: Regierung untersagt Ausgabe von goldgedeckter Kryptowährung Royal Mint Gold
Leopold Bosankic

von Leopold Bosankic

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Am Donnerstag, dem 25. Oktober, kündigte Royal Mint an, das Projekt „Royal Mint Gold“ einzustellen. Beim Royal Mint Gold (RMG) handelt es sich um einen durch Gold gedeckte Stable Coin. Schuld sind Reuters zufolge die CME und die britische Regierung. Nachdem die Partnerschaft zwischen CME und Royal Mint geplatzt ist, untersagte die Regierung Royal Mints Alternativplan, den RMG über eine Krypto-Börse anzubieten.

Die mehr als 1.000 Jahre alte Royal Mint ist die Münzprägeanstalt des Vereinigten Königreichs und gehört zu 100 Prozent der Regierung. Gemeinsam mit der US-amerikanischen Börsengruppe CME kündigte sie 2016 an, eine Blockchain für den Goldhandel zu entwickeln. Der Token dieser Blockchain, der Royal Mint Gold (RMG), sollte durch bei Royal Mint eingelagertes Gold gedeckt sein. Damals deuteten die Herausgeber an, „Goldtoken“ im Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar ausgeben zu können. Jedoch zog sich kurz vor dem für Herbst 2017 geplanten Start Berichten zufolge CME in letzter Minute zurück. Deshalb wollte Royal Mint den Token alternativ gemeinsam mit einer Krypto-Börse an den Markt bringen. Jedoch sah das britische Finanzministerium dieses Vorhaben als zu riskant für die eigene Glaubwürdigkeit an und verbot die Partnerschaft.

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Goldtoken anderer Länder und Stable Coins

Für die Gründe des Scheiterns gab Royal Mint Marktbedingungen an:

„Leider war dies damals aufgrund der Marktbedingungen nicht möglich, wir werden es aber neu beurteilen, wenn und falls die Marktbedingungen passen.“

CME gibt keine konkreten Gründe an. Zwar soll es Berichten zufolge eine „Strategieänderung“ gegeben haben und Digitalisierung sei entpriorisiert, jedoch verneint CME dies und meint:

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„Es ist nicht korrekt zu sagen, dass wir Digitalisierung entpriorisiert haben und verfolgen weiterhin unsere Digitalisierungsstrategie.“

Entpriorisierung oder nicht, andere Länder halten an ihren Krypto-Gold-Plänen fest. Darunter die Royal Canadian Mint oder die australische Perth Mint. Jedoch sieht die Zentralbank Australiens keinen Bedarf an einem kryptobasierten australischen Dollar.

Die Zukunft von (staatlichen) Kryptowährungen

Rückblickend könnte man den Eindruck gewinnen, dass alle Regierungen gleichzeitig Interesse an staatlichen Kryptowährungen bekamen. Im Umkehrschluss könnte man daher ein ähnliches Gruppendenken beim beginnenden Desinteresse vermuten. Wie Kanada und teilweise Australien zeigen, ist dies nicht der Fall – aktuell zumindest. Denn die wahren Gründe für das Scheitern des RMG sind offen. Wenn es tatsächlich „Marktbedingungen“ sind, kann man davon ausgehen, dass es nur temporär ist und die Briten den Goldtoken irgendwann wieder „neu beurteilen“. Sind es hingegen fundamentale Gründe wie bspw. technische Ineffizienz, könnte dies weitere Regierungen veranlassen, ihre Einstellung zu (staatlichen) Kryptowährungen zu überdenken.

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