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Twitter-CEO Jack Dorsey äußert sich erstmals zum Giveaway-Scam

Twitters CEO Jack Dorsey äußert sich zum ersten Mal zum Giveaway-Scam. Täglich fallen unzählige Leute auf die Masche herein. Zuvor meldeten sich schon Elon Musk, Vitalik Buterin und John McAfee zu dem Thema. Ein Problem wächst über die Kryptoszene hinaus.

Michael Sprick
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Die Betrugsmasche gehört mittlerweile zum Alltag der Kryptoszene in allen sozialen Medien, vorrangig auf Twitter. Bei dem Scam geben sich die Betrüger als bekannte Influencer aus. Mit ihren Fake-Accounts antworten sie auf die echten Tweets eines Influencers und kündigen darin an, dass ein Giveaway stattfindet. Bei diesem sollen die Opfer meist ein bis zwei ETH an eine Ethereum-Adresse senden. Im Gegenzug würden sie die doppelte Menge zurückerhalten. Natürlich ist dies ein leeres Versprechen. Ihr Geld in Form von Ethereum erhalten die Opfer nicht zurück.

Jack Dorsey, CEO des Kurznachrichtendienstes Twitter, sendete nun folgenden Tweet ab, nachdem Luke Martin, ein Trader und Analyst auf YouTube und Twitter, ihn auf den berüchtigten Scam aufmerksam machte.

Zuvor hatte der Ethereum-Gründer Vitalik Buterin den Twitter-CEO sogar persönlich um Hilfe gebeten. Eine Antwort darauf blieb allerdings aus.

Immer wieder Probleme mit demselben Schema

Überraschend, dass sich Jack Dorsey nun also doch zu dem Thema äußert. Zwar ist bekannt, dass der Twitter-CEO positiv gegenüber Kryptowährungen eingestellt ist, doch lässt sein Tweet durchblicken, dass er mit der Thematik noch nicht sonderlich vertraut ist. Denn seine Frage zielt darauf ab, ein paar betrügerische Accounts zu identifizieren und diese zu beseitigen.

Dies ist aber bereits Praxis. User können Identitätsdiebstähle oder missbräuchliche Inhalte an Twitter melden. In der Regel werden diese Meldungen innerhalb von 24 Stunden bearbeitet. Dies ist für die Kryptowelt aber viel zu langsam. Innerhalb weniger Stunden können tausende Menschen einen Tweet gelesen haben. Somit adressiert der Giveaway-Scam auch tausende potentielle Opfer. Zudem lässt sich ein Account innerhalb weniger Minuten mühelos neu erstellen.

Erst kürzlich hatten sich bereits Elon Musk, John McAfee und Vitalik Buterin zu dem Thema geäußert. Das Problem ist also längst über die Kryptoszene hinausgewachsen.

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