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Made in Switzerland Sygnum Bank: Tokenisierung von Assets in großem Stil

Die Sygnum Bank gibt den Launch einer Plattform bekannt, auf der tokenisierte Assets gehandelt werden können. Wieso Tokenisierung Vermögenswerten wie Immobilien und Kunst zu mehr Liquidität verhelfen kann.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Schweizer Nationalflaffe mit schwarzem Hintergund

Quelle: Shutterstock

Die Schweizer Sygnum Bank wird künftig tokenisierte Vermögensanlagen anbieten, die einem institutionellen Anspruch genügen. Bei Sygnum handelt es sich eigenen Angaben zufolge um die weltweite erste Bank für digitale Assets, die über alle notwendigen Lizenzen verfügt, digitale Anlageprodukte auch für institutionelle Investoren zu offerieren.

In einer Pressemitteilung, die das Unternehmen am Donnerstag, den 26. November veröffentlicht hat, gibt Sygnum den Launch von Desygnate bekannt. Dabei handelt es sich um ein Primärmarktinstrument, das von der Sekundärmarktplattform SygnEx komplementiert wird. Mithilfe beider Plattformen können Anleger künftig auf eine große Bandbreite tokenisierter Assets zugreifen.

Von Immobilien bis Kunst

Die Sygnum Bank AG setzt dabei also auf Anlageprodukte, die aufgrund ihrer Beschaffenheit vergleichsweise illiquide sind und so nur einer kleinen Gruppe von Investoren zur Verfügung stehen. Große Investitionen wie etwa in Immobilien können durch die Tokenisierung gestückelt und so auch weniger kapitalkräftigen Anlegern zugänglich gemacht werden. So können Investoren digitale Anlageprodukte in den Kategorien Immobilien, Venture Capital, Mid Cap und Kunst handeln. Der damit erschließbare Markt gehe in die Billionen, so das Unternehmen.

Doch Blockchain-basierte Tokenisierungsmodelle haben neben der Stückelung in kleine Tranchen noch weitere Vorteile. So ist die Verrechnung nicht mehr von zentraler Stelle und damit einem Single-Point-of-Failure abhängig, sondern geht instantan, dezentral und zu jeder Tages- Nachtzeit vonstatten. Der Liquidität von Märkten kann die dezentrale Verrechnung also nur zuträglich sein. Das Problem digitaler Vermögensanlagen war bisher die Einbettung in althergebrachte Finance-Strukturen. Mit dem Launch der beiden Plattformen ist Sygnum einer Etablierung im traditionellen Finanzsektor ein Stück näher gekommen.

Vor allem Venture Capital gilt als Assetklasse, die von Tokenisierung profitieren könnte. Schließlich waren derlei Investitionen „kleinen“ Anlegern aufgrund ihrer prohibitiv hohen Volumina bisher verschlossen. Auf der anderen Seite profitieren Start-ups natürlich von einer größeren Bandbreite an Investoren und können so potenziell mehr Kapital erschließen.

Mit Desygnate und SygnEx bringen wir eine Blockchain-getriebene Geschäftslösung auf den Markt, die den Kapitalmarktteilnehmern eine Welt voller neuer Geschäftsmöglichkeiten eröffnet.

Neben Bitcoin hat die Blockchain-Technologie indes auch andere Felder des Finanzwesens erreicht. Jüngst berichtete BTC-ECHO etwa über die erste Tokenisierung einer Aktiengesellschaft. Die Rede ist von der WeStyle Aesthetics AG, die mithilfe von Agora und iVE.one Namensaktien auf die Blockchain gebracht hat.

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