Weiteres Wachstum Square: Paukenschlag mit Quartalszahlen und Übernahmeplänen
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Das Logo von Square auf einem Kurschart.

Quelle: Shutterstock

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Zum Wochenstart legt Square die Zahlen aus dem zweiten Quartal vor. Die hohen Bitcoin-Einnahmen sind nicht die einzige Überraschung. Denn Square kündigt ferner die Übernahme des Bezahldienstes Afterpay an.

In der Nacht zu Montag legte der US-amerikanische Zahlungsanbieter Square seine Zahlen aus dem zweiten Quartal vor. Alleine die Cash-App hat für Bitcoin-Einnahmen in Höhe von umgerechnet 2,72 Milliarden US-Dollar gesorgt. Das ist zwar weniger als die 3,5 Milliarden US-Dollar aus Q1, allerdings doch sehr beachtlich, kam es zwischenzeitlich doch zu einer deutlichen Korrektur des Marktes. Der Bitcoin-Service sorgt damit für den Löwenanteil des gesamten Nettoumsatzes von Square. Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen von Twitter-Gründer Jack Dorsey 4,68 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal. 


Aufgrund der deutlichen Kurskorrektur des Kryptomarktes im Mai musste Square jedoch einen Wertminderungsverlust von 45 Millionen Dollar auf seine Bitcoin-Investition melden. Genauso erging es zuvor auch dem Elektroauto-Hersteller Tesla. Beide gehörten zusammen mit MicroStrategy zu den ersten börsennotierten Unternehmen, die Bitcoin in ihre Bilanzen aufnahmen. Square investierte im Oktober letzten Jahres 50 Millionen US-Dollar in die nach Marktkapitalisierung stärkste Kryptowährung und gab im Februar eine weitere Investition in Höhe von 170 Millionen US-Dollar bekannt.


Square übernimmt Afterpay für 29 Milliarden US-Dollar

Doch Square sorgte neben den Zahlen noch mit einer anderen Meldung für Aufsehen. Das Unternehmen verkündete überdies die Übernahme des australischen Bezahldienstes Afterpay. 29 Milliarden US-Dollar legt Square für die Übernahme auf den Tisch. Der Kaufpreis von umgerechnet 92,65 US-Dollar pro Aktie entspricht damit einem rund 30-prozentigen Aufschlag auf den Schlusskurs vom Freitag. Square möchte diesen Preis indes vollständig mit eigenen Aktien bezahlen. Der Abschluss der Transaktion ist dann für das erste Quartal des Kalenderjahres 2022 geplant. Zu der Übernahme sagte Mitbegründer und Square CEO Jack Dorsey:

Square und Afterpay haben ein gemeinsames Ziel. Wir haben unser Unternehmen aufgebaut, um das Finanzsystem fairer, zugänglicher und inklusiver zu machen. Afterpay hat eine vertrauenswürdige Marke aufgebaut, die mit diesen Prinzipien übereinstimmt. Gemeinsam können wir unsere Cash-App- und Verkäufer-Ökosysteme besser miteinander verbinden, um Händlern und Verbrauchern noch überzeugendere Produkte und Dienstleistungen zu bieten. Damit liegt die Macht wieder in ihren Händen

Square CEO Jack Dorsey

Afterpay ist vor allem für seine Buy now, pay later-Option (BNPL) bekannt. Konsumenten können damit in Online-Shops Zahlungen auf Rechnung beziehungsweise in flexiblen Raten leisten. Dabei boomt gerade bei jüngeren Kunden diese Zahlungsart. Größere Anschaffungen geraten damit auch ohne klassischen Kredit oder Kreditkarte in Reichweite. Hierzulande gehören PayPal oder Klarna zu den Anbietern mit derartigen Lösungen.


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