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Sirin Labs: Schweizer Blockchain Smartphones für Bangladesch

In Bangladesch soll bald ein Blockchain Smartphone auf den Markt kommen. Das kostenintensive und als höchst sicher geltende Handy stammt aus dem Hause der Schweizer Firma Sirin Lab, auch als Finney bekannt. Die Bangladesh Telecommunication Regulatory Commission (BTRC) hat das Smartphone bereits im August für den Import freigegeben. Öffentlich erhältlich ist es allerdings erst ab Oktober.

Alexandra Kons
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Blockchain Smartphone Sirin Labs

In einem Bericht der Lokalzeitung The Daily Star vom 9. September heißt es: „Dieses 2018 erstmals vorgestellte Dual-Screen-Smartphone erntete dank seiner Sicherheitsfunktionen viele Auszeichnungen. Das Telefon wurde vom chinesischen Elektronikriesen Foxconn Technology Group entworfen und hergestellt. Das Telefon verfügt über ein integriertes Einbruchssystem, gesicherte Kommunikation, Krypto-Wallet, dezentrales Anwendungsökosystem etc.“

Ein Blockchain-Smartphone mit hohen Sicherheitsfunktionen

Die Käufer des Blockchain Smartphones können sich also über jede Menge Sicherheitsfeatures freuen. Des Weiteren verfügt das neue Handy neben den bereits genannten Sicherheitsaspekten auch über eine integrierte Kühlraumtasche. Besonders der Einbau der Wallet dürfte dieses Tech-Produkt für Krypto-Enthusiasten interessant machen. Sirin Labs’ Mitbegründer und Co-CEO Moshe Hogeg sagte:

Vor dem Finney brauchten Sie ein Konto, Sie brauchten einen Computer, Sie brauchten eine Wallet Software und dann mussten Sie zu einer Krypto-Börse gehen. Dann konnten Sie [Bitcoin & Co.] umtauschen. Finney macht das alles mit einem Telefon.

Der Trend zum Smartphone-Besitz und zur Blockchain

Die Anzahl der Smartphone-Besitzer in Bangladesch wächst. Laut einem Bericht des globalen Forschungsunternehmens GSMA Intelligence aus dem Jahr 2018 werden bis 2025 75 Prozent der Bevölkerung (138 Millionen) ein Smartphone besitzen. Rund 41 Prozent (73 Millionen) der Smartphone-Besitzer sollen auch mobile Internetnutzer sein. Gemäß des Forschungsinstituts trägt der Rückgang der Preise für die Smartphones im Allgemeinen zur erhöhten Nachfrage bei. Das Blockchain Smartphone könnte sich auf dem Markt in Bangladesch also gut schlagen.

Zudem passt die Technologie des neuen Telefons zu den Plänen der bangladeschischen Regierung. Diese verwendet rund 208 Millionen US-Dollar aus IT-Projektfonds, um Experten für ein Blockchain-Training nach Indien und Japan zu schicken. Ferner können die bestens ausgebildeten Experten nach der Rückkehr in den Bereichen der Distributed-Ledger-Technologie, KI, Machine Learning und Cybersicherheit aktiv werden.

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