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Silk Road: Ross Ulbrichts Strafe wird nicht geändert

Nach dem Verfahren um Ross Ulbricht, dem vermeintlichen Gründer der Silk Road, wurde ein Antrag auf Revision des Urteils gestellt. Dieses lehnten die Behörden nun jedoch ab.

Phillip Horch
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Ross Ulbricht, der vermeintliche Gründer von Silk Road, bekam eine lebenslange Haftstrafe. Ein Antrag auf Revision wurde nun abgelehnt. Ulbricht muss offenbar im Gefängnis bleiben.

Laut Tom Goldstein, einem Rechtsexperte aus den USA, hatte der Fall um Ross Ulbricht verfassungsrechtliche Fragen aufgeworfen. Darin ging es vor allem um Datenschutz und Persönlichkeitsrechte. Das war letztlich auch der Grund, warum Ross Ulbricht um eine Revision seines Falles bat. Er sah während des Prozesses und den Untersuchungen eine Verletzung seiner Grundrechte.

So warf Ulbricht, der unter dem Namen Dread Pirate Roberts den Darknet-Marktplatz Silkroad geführt haben soll, den Behörden vor, ohne Genehmigung gehandelt zu haben. Das Sammeln seiner Daten und die Überwachung seines Internetzugangs sei dahingehend nicht rechtlich abgesichert gewesen.

Ulbrichts Urteil bleibt bestehen

Im Zuge dessen hatten insgesamt 20 Organisationen die Behörden dazu aufgefordert, sich den Fall noch einmal anzusehen. So war es vor allem der Vorwurf, einen Auftragsmörder geordert zu haben, auf dem der Prozess gegen Ulbricht unter anderem aufbaute. Da man diesen Vorwurf jedoch nicht bewiesen hatte, sei auch die Verurteilung nicht rechtens.

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Wie man dem Twitter-Account Free_Ross und dem Gerichtsurteil nun jedoch entnehmen kann, lehnte das zuständige Gericht den Antrag ab. Ross Ulbricht bleibt verurteilt.

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