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In dubio pro Ripple? Ripple bekommt weitere Unterstützung im SEC-Rechtsstreit

Das Gleichgewicht in der Causa Ripple vs. SEC kippt immer mehr in Richtung des XRP-Herausgebers. Nun erhält das Fintech weitere Unterstützung.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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XRP Ripple

Beitragsbild: Shutterstock

Nicht nur Ripple-CEO Brad Garlinghouse ist der Meinung, dass die US-Börsenaufsicht SEC im Rechtsstreit mit seinem Unternehmen auf dem Holzweg ist. Dieser Meinung schließen sich auch einige Rechtsexperten an. In einem kürzlich erschienenen Podcast lieferte der auf Kapitalmärkte und digitale Vermögenswerte spezialisierte Anwalt Joseph Hall seine Einschätzung des Sachverhalts. Er folgt der Argumentation von Ripple, wonach das Unternehmen nicht angemessen darüber informiert wurde, dass die SEC die Geschäftspraxis als illegal eingestuft hatte. 

Ich bin mir auch nicht sicher, was die SEC mit dem XRP-Rechtsstreit beweisen will … ich bin nach wie vor ratlos, warum die SEC beschlossen hat, diesen Fall vor Gericht zu bringen … ihr gesamtes Regulierungsprojekt könnte im Grunde genommen zum Erliegen kommen, wenn sie hier in allen Punkten verlieren, und ich denke, es gibt eine ziemlich gute Chance, dass sie in allen Punkten verlieren werden.

Entscheidung über Ripple betrifft gesamte Krypto-Szene

Längst betrifft die Auseinandersetzung nicht mehr nur den Zahlungsdienstleister Ripple, sondern praktisch die gesamte Krypto-Szene der USA. Überdies haben sich mittlerweile über 65.000 XRP-Inhaber dem Verfahren unter der Leitung von Anwalt John Deaton angeschlossen. 

Es ist ziemlich verständlich, dass die Investoren selbst hier eine Menge Unzufriedenheit und Besorgnis zeigen

, sagt Hall dazu. Ständiger Streitpunkt in der Causa Ripple vs. SEC sind selbstredend die Wertpapiergesetze der USA. Doch auch Experte Hall meint, dass es falsch sei, diese auf digitale Token anzuwenden. Er glaubt allerdings auch, dass sich die Entscheidung noch eine Weile hinziehen dürfte. Zwar sei die Ermittlungsphase nunmehr zu Ende. Da der Rechtsstreit jedoch auf Bezirksebene verhandelt wird, sei mit Berufungen zu rechnen. Dies mache eine Lösung noch in diesem Jahr höchst unwahrscheinlich, so Hall.

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