Relisting Kampagne Ripple: Treue Fangemeinde setzt sich für XRP-Rehabilitierung ein
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Ripple (XRP)

Quelle: Shutterstock

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Eine Social-Media-Kampagne der XRP Army will die Kryptobörsen dazu motivieren, den Handel mit XRP wieder aufzunehmen. Viele hatten angesichts der SEC-Klage ihr Ripple-Angebot gestrichen. Eine erste Wiederaufnahme gibt es bereits.

Im Zuge des Rechtsstreits zwischen Ripple und der SEC haben sehr viele Krypto-Börsen den Handel mit XRP ausgesetzt. Dennoch konnte der Kurs zuletzt deutlich zulegen, während die Kurse anderer Kryptowährungen eher nach unten drehten. Ein Grund dafür könnte eine Kampagne sein, die treue Ripple-Fans unter dem Hashtag #RelistXRP gestartet haben. Damit möchte man dafür sorgen, den Handel mit XRP wieder zu ermöglichen. Die Fangemeinde wird von der Szene auch “XRP Army” genannt. Sie empfindet es als ungerecht, dass die Börsen Ripple (XRP) aufgrund des juristischen Gerangels mit der SEC aus ihren Sortimenten genommen haben.


Ihrer Auffassung nach sollte das laufende Gerichtsverfahren nicht den Handel mit dem digitalen Vermögenswert beeinflussen. Auch wenn es keine Kryptobörse ist, so hat sicherlich der Verlust des Geschäftspartners MoneyGram Ripple mit am meisten geschmerzt.  Die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Geschäftsbeziehungen ist aber durchaus noch vorhanden, sollte sich die Auseinandersetzung mit der SEC zum Guten wenden.

Ripple hatte zuletzt Werbung in eigener Sache gemacht und sein Netzwerk als ideale Lösung für den grenzübergreifenden Einsatz von CBDCs angepriesen. Man argumentiert, dass das Netzwerk von Ripple eine entscheidende Rolle bei der Veränderung der Dynamik von grenzüberschreitenden Zahlungen spielt.

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SBI Holdings hält Ripple die Treue

Ripple-CEO Brad Garlinghouse äußert sich stets gelassen angesichts des Rechtsstreits. So gab er kürzlich zu Protokoll, dass die Gerichtsverfahren keine Auswirkungen auf die Geschäfte mit den Geschäftspartnern in Asien hätten. Ripple-Partner in Asien wie SBI Holdings haben trotz der schwierigen juristischen Auseinandersetzung ihre Unterstützung beibehalten

In Japan wird XRP weiterhin an Krypto-Börsen gehandelt, und ist dort explizit als “Kryptowährungsaktiva”  und nicht als “Wertpapiere” registriert. Genau um diesen strittigen Punkt geht es bei der Auseinandersetzung mit der US-Börsenaufsicht SEC. Diese hatte zuletzt ihre Klage noch verschärft und behauptet, dass Garlinghouse und Co-Gründer Larsen 159 Mio. USD beziehungsweise 450 Mio. USD an Erlösen aus ihren XRP-Verkäufen erzielt hätten, nachdem die Klage schon eingereicht war.

Auf Twitter hat die RelistXRP-Initiative schon einen ersten Erfolg vermeldet. Wie ein Screenshot zeigt, ist die Schweizer Kryptobörse lyyke die Erste, die den Handel mit XRP wieder aufnimmt. Angemeldete User erhielten eine E-Mail, die diesen Schritt ankündigt. Nun wartet die Community auf weitere Handelsplätze, die lykke nacheifern.

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