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Klare Regeln gewünscht Ripple stellt Ansatz für die Regulierung von Kryptowährungen vor

Das in San Francisco ansässige Fintech Ripple erläutert in einem dreiseitigen Dokument, wie bestehende finanzielle Regulierungsrahmen für Krypto genutzt werden könnten.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Die Webseite des RippleNet.

Beitragsbild: Shutterstock

Das Krypto-Fintech Ripple hat ein neues Dokument veröffentlicht, in dem es erklärt, wie es sich die Regulierung des Krypto-Space vorstellt. In der dreiseitigen Abhandlung beschreibt das kalifornische Unternehmen seine “Vision eines pragmatischen regulatorischen Rahmens für Kryptowährungen, Blockchain-gestützte Zahlungen und digitale Vermögenswerte”. Damit drückt das Unternehmen hinter XRP seine Hoffnung auf Regularien aus, die das Potenzial von Kryptowährungen und Blockchain-Technologien würdigen und gleichzeitig wichtige Verbraucher- und Marktschutzmaßnahmen einführen.

Die US-Finanzmärkte gelten als erstklassig. Das ist zum Teil auf den bestehenden Regulierungsrahmen zurückzuführen, unter dem sie arbeiten. Wir glauben, dass dieser Rahmen, wenn es gelingt, ihn an einige der einzigartigen Eigenschaften von Kryptowährungen anzupassen, die Klarheit schaffen kann, die Innovatoren suchen. Und Verbraucher erhalten den Marktschutz, den sie verdienen

, heißt es in dem Dokument. 

Ripple wünscht klare Regeln und lobt Hester Peirce

Im Anschluss daran werden dann zwei Beispiele für zwei bestehende Gesetzesvorschläge in diesem Bereich angeführt. Zum einen der Securities Clarity Act (SCA) und der Digital Commodity Exchange Act (DCEA). Letzterer ist der Versuch eines Regulierungsmechanismus, da laut Meinung von Ripple die bestehenden Wertpapiergesetze nicht auf digitale Token anwendbar sind. Genau diese Argumentation verfolgt Ripple auch in der lange währenden juristischen Auseinandersetzung mit der US-Börsenaufsicht SEC. Doch wehrt Ripple sich auch implizit dagegen, nur in eigenem Interesse zu argumentieren:

Die derzeitige Unsicherheit in der US-Regulierungslandschaft schreckt Innovationen ab und könnte zu einer Abwanderung von Fachkräften in den Bereichen Kryptowährungen und Blockchain führen

, lautet eine weitere These. Ein konsistenter regulatorischer Rahmen für Kryptowährungen würde gerade Anreize für Innovationen geben. Ripple schwebt ferner eine Förderung von “Innovations-Sandboxen” vor.  Außerdem begrüßt das Fintech den Vorschlag der SEC-Kommissarin Hester Peirce, wonach Blockchain-Entwickler unter bestimmten Bedingungen und für eine begrenzte Zeit von den Registrierungsbestimmungen der Bundeswertpapiergesetze befreit wären.

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