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Ripple lanciert XRP Ledger 1.2.0 für „größere Zensurresistenz“

Das XRP Ledger aus dem FinTech-Hause Ripple erhielt am 13. Februar ein Update auf Version 1.2.0. In seiner neusten Ausgabe soll das XRP Ledger unter anderem noch resistenter gegen die Zensur von Transaktionen durch böswillige Validatoren werden. 

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Das FinTech-Unternehmen Ripple hat am 13. Februar die neuste Version des XRP Ledger vorgestellt. In Version 1.2.0 soll die technologische Heimat des XRP Token noch zensurresistenter werden:

Mit der Veröffentlichung der Version 1.2.0 des XRP-Ledgers sind die Server nun in der Lage, Transaktionszensurversuche automatisch zu erkennen und Warnungen […] für Transaktionen auszusprechen, von denen ein Server glaubt, dass sie nach mehreren Konsensusrunden in ein geschlossenes Ledger hätten aufgenommen werden sollen,

heißt es in der Ankündigung. Darüber hinaus bedeutet das Upgrade eine Anpassung der MultiSignReserve. Das Unternehmen hat beschlossen, die Anforderungen für die Teilnehmer des Netzwerks bei der Unterzeichnung von Transaktionen zu verringern.

Die Community hilft mit

Ripple nahm den Release von XRP Ledger 1.2.0 ebenfalls zum Anlass, um auf das hauseigene Bounty-Programm hinzuweisen. Darin stellt das Unternehmen variable Belohnungen für das Aufspüren von Schwachstellen in Ripples Software in Aussicht. Das Bug-Bounty-Programm hat sich indes auch für das aktuelle Update bewährt. So dankte etwa der Ripple-Entwickler Nik Bougalis auf Twitter dem GitHub-User demonstefan und weiteren externen Helfern:

Wir waren damit beschäftigt, Code zu schreiben, aber es sind nicht nur wir. Wir hatten mehrere externe Mitwirkende, darunter den GitHub-Benutzer demonstefan, der einen Fehler bei dry offerings identifiziert und behoben hat! Sein Änderungsantrag steht zur Abstimmung an.

Der Änderungsvorschlag wurde angenommen und ist nun einer der integralen Bestandteile der neuesten Version des XRP Ledger.

Wer einen rippled Server betreibt, hat nun bis zum 27. Februar Zeit, das Update durchzuführen. Wer das versäumt, verliert nicht nur die Berechtigung, die Gültigkeit des Ledger zu überprüfen und Transaktionen zu verarbeiten, sondern wird auch vom Konsensverfahren für zukünftige Abstimmungen ausgeschlossen.

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