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Nach Exploit OpenSea Ankündigung von Verkaufslimits sorgt für Empörung

Der NFT-Marktplatz OpenSea hat seine Kunden durch eine plötzliche Ankündigung von Verkaufslimits verärgert, ruderte nach Kritik aber zurück.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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OpenSea

Quelle: Shutterstock

Neuer Ärger bei der NFT-Plattform OpenSea. Erst vor wenigen Tagen hatte ein Exploit zu regelrechten Schleuderpreisen beim Verkauf von Bored Ape NFTs geführt. Nun sind viele Kunden aus einem anderen Grund verärgert. Denn OpenSea wollte die Anzahl der NFTs begrenzen, die mit dem Plattform-eigenen internen storefront contract geprägt werden können. Am Donnerstagmorgen twitterte der neue Twitter-Support-Account von OpenSea, dass “die Vertragsgrenzen für unsere Sammlungen aktualisiert” wurde. Fortan seien nur noch fünf Sammlungen erlaubt – entweder pro NFT-Wallet oder Benutzer – und maximal 50 Lose oder NFT-Sammelobjekte in jedem Angebot.

Der primäre Twitter-Account von OpenSea retweetete diese Meldung wenig später. Ergänzend fügte der Account hinzu: 

Wir wissen, dass sich diese Änderung auf unsere Community auswirken kann, also zögern Sie bitte nicht, uns mitzuteilen, wie dies Ihren kreativen Fluss beeinflusst.

NFT-Community krisierte Entscheidung von OpenSea

Die Kritik der NFT-Community ließ – wenig überraschend – nicht lange auf sich warten. Viele NFT Creator und andere Persönlichkeiten könnten nicht verstehen, dass der Marktplatz den Verkauf von Sammlungen behindern möchte, die OpenSeas-eigene Smart Contracts verwenden. Die NFT-Schöper können noch ihre eigenen Smart Contracts verwenden, um die Beschränkung von Open Sea zu umgehen. Eine Möglichkeit zum Minten von NFTs bietet nach wie vor der Konkurrent Rarible

Besonders ärgerlich ist, dass sich die neue Regelung von OpenSea auch auf bereits bestehende Sammlungen ausgewirkt hätte. Creator, die bereits 50 oder mehr NFTs einer bestehenden Sammlung geprägt haben, könnten diese nun nicht mehr erweitern. Nach den heftigen Reaktionen auf die neuen Limits gab OpenSea am Donnerstagabend bekannt, die Entscheidung wieder rückgängig zu machen. OpenSea begründete das ursprüngliche Vorhaben mit dem zunehmenden Missbrauch der Funktion. So sei es vermehrt zum Verkauf von plagiierten Kunstwerken und gefälschten Sammlungen gekommen. Indessen plant man, andere Lösungen zu erforschen, um dies zu verhindern.

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