„Nicht der einzige Wahnsinnige in Krypto“ – Das Meinungs-ECHO
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

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Quelle: Shutterstock

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John McAfee hält an seiner Wette fest: Der Bitcoin-Kurs wird die 1 Million US-Dollar erreichen. Außerdem will Craig Wright Bitcoin korrumpieren, während Roger Ver Tone Vays attackiert. Das Meinungs-ECHO.

John McAfee hält an seiner Wette fest und kündigt Krypto-Karte an

So umstritten, ethisch fragwürdig und paranoid er auch sein mag: John McAfee hat den Unterhaltungsfaktor für sich gebucht. Der Gründer des berühmten Antivirenprogramms lässt es sich selten nehmen, seine auserwählten Token sowie seine Produkte auf Twitter zu präsentieren. Der US-Präsidentschaftskandidat, der sich in letzter Zeit vorsorglich vor allem auf internationalem Gewässer aufgehalten hat, kündigte dahingehend erneut an, dass seine Krypto-Kreditkarte komme. Wann genau das der Fall ist? Bald. Doch damit nicht genug. Erneut bestätigte John McAfee, dass der Bitcoin-Kurs bald bei einer Million US-Dollar liege. Um diese Prognose zu bestätigen, verwies er auf jemanden, dessen Prognosen nie falsch seien:


Wie es aussieht bin ich aktuell nicht der einzige Wahnsinnige in Krypto. 1-Mio.-Voraussage im Jahr 2021 von einem Mann, der mit seinen Voraussagen niemals falsch lag. 2021 ist nur ein Tag von meiner Prognose entfernt […].

Wer hinter der Prognose steckt? Angeblich ein Zeitreisender.

Craig Wright kündigt Disruption des Bitcoin-Kurses an

Er kann es nicht lassen. Der angebliche Bitcoin-Erfinder Craig Wright plant den ganz großen Anschlag auf Bitcoin. So kündigte er in einer privaten Chatgruppe an, eine sehr große Menge an BTC zu verkaufen, um den Bitcoin-Kurs maßgeblich zu beeinflussen:

Wir (Ich) planen, eine große Menge an BTC für US-Dollar zu verkaufen. Das wird auf einer einzelnen Exchange passieren wie eine rollende Eisberg-Order, denen große Order auf anderen Exchanges folgen. Es wird erwartet, dass der Wert stark sinkt und einer 10-fachen Hebelwirkung gleichkommt.

Damit will er letztlich erreichen, dass Miner vom Bitcoin-Netwerk weggetrieben werden. Damit, so die Hoffnung, soll sich (seine/ihre) „wahre“ Vision von Bitcoin durchsetzen: „Satoshis Vision“. Ob sich der angebliche Satoshi Nakamoto damit nicht verzettelt? Bleibt abzuwarten.


Roger Ver hält Tone Vays für schlecht informiert

Roger Ver lässt es sich nicht nehmen, Tone Vays zu attackieren. So warf er dem Bitcoin-Maximalisten und bekannten Trader vor, nicht zu verstehen, wovon er spreche:

Es ist faszinierend, wie wenig die größten Verfechter des #LightningNetwork und #bitcoin Core tatsächlich von dem System verstehen, das sie bewerben.

Dass das die BTC-Community im Hinblick auf die derzeit stattfindende 51-Prozent-Attacke auf BCH nicht erfreute, dürfte indes wenig verwundern. So schrieb etwa Twitter-Nutzer Gabriel:

Deine 51-Prozent-Attacke ist das größte Krypto-Event 2019.

Und fügte später hinzu: „Genieß’ deinen Tag Bruder.“



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