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Corona-Pandemie Mit Ethereum das Lieblingsrestaurant retten

Krypto-Enthusiasten aus aller Welt suchen nach Wegen, ihre geliebte Technologie für den Kampf gegen das Coronavirus und seine gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen fruchtbar zu machen. Einen interessanten Vorschlag unterbreitete vor wenigen Wochen der DeFi-Nutzer Travis Blane. Damit soll angeschlagenen Gastronomiebetrieben geholfen werden.

Anton Livshits
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Rotes geschlossen Schild als Symbild für geschlossenes Restaurant

Beitragsbild: Shutterstock

Während die meisten Wirtschaftszweige mit den Auswirkungen der Krise zu kämpfen haben, stehen insbesondere gastronomische Einrichtungen vor dem finanziellen Ruin. Der DeFi-Enthusiast Travis Blane hat indessen per Tweet eine Möglichkeit vorgestellt, wie Restaurants und Co. sich dringend benötigte Liquidität verschaffen können. Der Lösungsansatz des als „DeFi Dad“ bekannten Twitterati: Gutscheine auf Ethereum-Basis.

Die Inspiration für seinen Vorschlag erhielt Blane dabei vom New Yorker Restaurant 232 Bleecker. Als Reaktion auf die Corona-bedingten Ladenschließungen begann das Speiseetablissement, so genannte Dinner Bonds heraus zu geben. Kunden erhalten dabei die Gelegenheit, 75 US-Dollar in das Restaurant zu investieren. Als Gegenleistung verspricht 232 Bleecker seinen Geldgebern einen 100 US-Dollar Gutschein, sobald das Schlimmste überstanden ist. Der potenzielle Gewinn in Höhe von 25 Prozent ergibt sich aus dem Risiko, dass das Restauraunt vielleicht nicht mehr aufmacht. Der ConsenSys-Mitarbeiter Blane übernahm diese Idee, kombinierte sie jedoch mit einer DeFi-Anwendung und der Ethereum Blockchain.

Geschenkkarten auf Ethereum-Basis

In seinem Tweet schlägt Blane den Gastronomen folglich vor, digitale Gutscheine mit Hilfe die Ethereum-App Mintbase herauszugeben. Mintbase macht es möglich, einzigartige Token (NFTs) zu generieren. Die Restaurants könnten somit Gutscheine in Token-Form erstellen, sie mit einem Preis versehen und dann über das Internet zum Verkauf anbieten.

Der gesamte Prozess der Erstellung von Gutscheinen wäre damit laut Blane deutlich vereinfacht. Derartige Gutschein nutzen zudem die inhärenten Vorteile von Ethereum-basierten NFTs. Schließlich sind sie fälschungssicher und können einfach weitergegeben werden. Um Mintbase nutzen zu können, ist allerdings eine Wallet bei Coinbase, Argent, Fortmatic oder Metamask erforderlich.

Gegenüber der Krypto-Nachrichtenplattform Coindesk gab Blane an, dass er Kleinunternehmen in diesen schwierigen Zeiten gerne helfen würde. Der Spross einer Familie von Ladenbesitzern kündigte deshalb spezielle Webinare für Gastronomen an, die in Kooperation mit Mintbase statt finden sollen. Auf die Frage, ob kleine Restaurants und ihre oftmals nicht-Krypto-affinen Betreiber überhaupt in der Lage sind, von DeFi-Anwendungen Gebrauch zu machen, sagte er: „Jeder sollte sie benutzen können. Ich denke nur, dass den Menschen an den Händen geführt werden sollten.“

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