Eine neue Krypto-Ära 

MiCA bereinigt den Krypto-Markt: Kein Platz mehr für kleine Anbieter?

Wer in der EU Krypto-Dienstleistungen anbieten will, braucht eine MiCA-Lizenz und muss dafür teils Hunderttausende Euro aufbringen. Ein Blick auf die Kosten zeigt, warum vor allem kleinere Plattformen an dieser Hürde scheitern.

Jan-Malte Minnerup
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Eine goldene Bitcoin-Münze umreundet von den Sternen der EU auf blauem Hintergrund, der brüchig ist.

Beitragsbild: Shutterstock

| Inzwischen sind 359 Krypto-Dienstleister MiCA lizensiert

Jahrelang konnten sich Krypto-Unternehmen in Europa frei bewegen und mussten – je nachdem in welchem Land sie registriert waren – andere Anforderungen erfüllen. Seit dem 1. Juli 2026 ist damit allerdings Schluss und auch die letzte europäische Übergangsfrist ist abgelaufen. Wer weiterhin regulierte Dienstleistungen mit Krypto-Bezug anbieten möchte, braucht dafür die entsprechende MiCA-Zulassung. Die neue Regulierung stellt die Unternehmen allerdings auch vor eine rein finanzielle Frage, weshalb Cryptonow-CEO Clemens Pachta-Rayhofen gegenüber BTC-ECHO erklärt, dass er eine Marktbereinigung auf Europa zukommen sieht. Werden kleine Anbieter durch MiCA bedroht?

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