Meinungs-ECHO Der Bitcoin Flash Crash in 5 Tweets
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

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Quelle: Shutterstock

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Der Bitcoin Flash Crash war gewaltig, keine Frage. Doch was sagt die Szene zu dem Kurs-Beben? Das Meinungs-ECHO.

Der 19. Mai war ein historischer Tag in Bitcoin-Land. Nachdem der Kurs der Krypto-Leitwährung seit geraumer Zeit ohnehin gestrauchelt hatte, verabschiedet Bitcoin Wünsche nach einem baldigen neuen Allzeithoch an diesem Tag vorerst ins Reich der Fantasie. Um die Mittagszeit des 19. Mai fiel der Kurs binnen Minuten von 39.000 auf 31.000 US-Dollar. Ein Kursrutscher von 20 Prozent in kürzester Zeit – das war auch für BTC historisch.


Wie geht es jetzt weiter? Wir werfen einen Blick auf 5 Reaktionen aus der Szene.

Dave Portnoy: Buy the Dip!

“Wenn du an Kryptowährungen glaubst, solltest du diesen Dip lieben”, sagt der Finanz-Influencer Dave Portnoy.

“Ich glaube immer noch an “Buy the Dip”. Wenn du an Krypto glaubst, solltest du heute glücklicher denn je sein”, sagt Portnoy, mit Verweis auf die vermeintlich günstigen Einstiegskurse.

War das der Boden?

Die SOPR ist auf Rekordtief. SOPR steht für Spent Output Profit Ratio und bezeichnet eine On-Chain-Statistik, die das Verhältnis von UTXOs, die mit Gewinn ausgegeben wurden, und UTXOs, die mit Verlust ausgegeben wurden, ins Verhältnis setzt. Verkürzt zeigt eine SOPR > 0, dass ein Großteil der Verkauften BTC mit Verlust verkauft wurden. Die SOPR war am 19. Mai historisch niedrig. Dies wiederum deutet auf ein sogenanntes Kapitulationsevent hin, bei dem “Weak Hands”, also kurzfristige Spekulanten aus dem Markt gespült wurden.


Und tatsächlich: Bitcoin streifte nur kurz die 30.000-US-Dollar-Marke und bewegte sich sodann wieder nordwärts.

Im Bullenmarkt nichts neues

Für Neulinge kann so ein Dip durchaus besorgniserregend sein. Doch ein Blick auf den Gesamtchart verrät: Kurskorrekturen gehören dazu.

Festmahl für Bitcoin-Wale

Während Neu-Hodler vor den Scherben ihres Vermögens stehen, freuen sich Wale über günstige BTC. Anders ist es nicht zu erklären, dass am Tag des Crashs knapp 20.000 BTC von Konten der Exchanges abgezogen worden sind. Wer die Bitcoin im Wert von fast einer Milliarde US-Dollar gekauft hat, bleibt natürlich unklar. Twitter-User @BTC_Archive sieht allerdings die Handschrift von Bitcoin-Walen in der Transaktion.

When in doubt, zoom out

Natürlich ist es nicht schön, binnen eines Tages 20 Prozent seines Ersparten vaporisiert zu sehen. Doch längerfristig orientierte Hodler dürften nach wie vor im grünen Bereich stehen. Dabei war es noch gar nicht lange her, dass BTC sein lange währendes Allzeithoch bei 20.000 US-Dollar ablöste. Genauer gesagt ist das erst fünf Monate her, wie @vakeraj schreibt.


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