Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum, XRP und Co. kompakt im Überblick.
500 Millionen US-Dollar aus Abu Dhabi: Senatoren drängen auf WLFI-Prüfung
Zwei US-Senatoren fordern vom Finanzministerium eine Prüfung einer 49-Prozent-Beteiligung an der Trump-nahen Krypto-Firma World Liberty Financial (WLFI) durch ein von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstütztes Investmentvehikel über rund 500 Millionen US-Dollar. Die Transaktion soll wenige Tage vor Trumps Amtseinführung erfolgt sein und den Fonds zum größten öffentlich bekannten externen Investor machen.
Laut einem Schreiben flossen rund 187 Millionen US-Dollar an mit der Trump-Familie verbundene Unternehmen. Die Senatoren verweisen auch auf von WLFI erhobene Nutzerdaten und fordern eine umfassende Prüfung durch das zuständige Gremium.
Wie Donald Trump Zölle gezielt als Markt- und Volatilitätsinstrument einsetzt, erfahrt ihr hier: Das Trump Playbook: Wie man von seinen Zollstreits profitiert.
Polens Präsident stoppt MiCA-Umsetzung erneut
Polens Präsident Karol Nawrocki hat das Gesetz zur Umsetzung der EU-Krypto-Verordnung MiCA erneut zurückgewiesen. Der Entwurf sei “praktisch identisch” mit der bereits zuvor abgelehnten Fassung, erklärte das Präsidialamt. Nawrocki betonte: “Ein schlechtes Gesetz, das hundertmal verabschiedet wird, bleibt ein schlechtes Gesetz.”
Damit bleibt Polen ohne nationales Umsetzungsgesetz. Die Übergangsfrist der EU-Regulierung endet am 1. Juli 2026 endet.
Abu Dhabi investiert über eine Milliarde US-Dollar in BlackRock Bitcoin ETF
Zwei Staatsfonds aus Abu Dhabi halten gemeinsam über 20 Millionen Anteile am BlackRock Bitcoin ETF IBIT mit einem Marktwert von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Mubadala Investment Company besitzt 12.702.323 Anteile im Wert von rund 631 Millionen US-Dollar, Al Warda Investments 8.218.712 Anteile im Wert von etwa 408 Millionen US-Dollar. Mubadala erhöhte seine Position im Vergleich zum dritten Quartal um 46 Prozent. Die Beteiligungen wurden über 13F-Berichte an die US-Börsenaufsicht SEC offengelegt.
BlackRock plant Ethereum Staking ETF mit rund drei Prozent Rendite
BlackRock bereitet den Start eines Ethereum Staking ETFs in den USA vor und investierte über eine Tochtergesellschaft 100.000 US-Dollar in Seed-Anteile des neuen Trusts. Der iShares Staked Ethereum Trust ETF soll den Großteil der gehaltenen Ether staken und so zusätzliche Erträge generieren.
Unter normalen Marktbedingungen sollen 70 bis 95 Prozent der Bestände gestakt werden. Referenzwerte von Anfang 2026 weisen auf eine durchschnittliche jährliche Staking-Rendite von rund drei Prozent hin, ohne Garantie für künftige Erträge.
Société Générale bringt Euro-Stablecoin auf den XRP Ledger
Die Digital-Assets-Tochter SG-FORGE von Société Générale hat ihren Euro-Stablecoin EUR CoinVertible zusätzlich auf dem XRP Ledger ausgerollt. Damit ist der Token nach Ethereum und Solana auf einer dritten öffentlichen Blockchain verfügbar. SG-FORGE verweist auf Skalierbarkeit, Geschwindigkeit und niedrige Kosten sowie auf die Unterstützung durch Ripples Custody-Infrastruktur. EUR CoinVertible ist laut Angaben eins zu eins durch Bankeinlagen oder hochwertige Sicherheiten gedeckt und soll institutionelle Anwendungsfälle erweitern.
Warum XRP aktuell so stark unter Druck steht, lest ihr hier: XRP-Kurs im Abwärtstrend: Diese Preiszonen werden für den Ripple Coin entscheidend.
