Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.
Die große Frage nach dem Bitcoin-Crash: Wer trägt die Verantwortung?
Fast eine Billion US-Dollar verlor der Krypto-Markt seit Ende Januar – mehr als die Hälfte davon entfiel auf Bitcoin. Vor allem die Geschwindigkeit des Einbruchs sorgt für Aufsehen, denn laut MarketVector zählt der Absturz zu den 15 schnellsten Crashs der Bitcoin-Historie. Der Z-Score signalisiert eine statistisch extrem seltene Marktbewegung. Zugleich notiert Bitcoin so weit unter seinem 200-Tage-Durchschnitt wie seit über zehn Jahren nicht mehr, denn selbst Corona und der FTX-Kollaps waren weniger extrem. Ist der Markt nun also historisch überverkauft oder droht eine neue Abwärtswelle?
Welche Faktoren wirklich hinter dem Crash stehen und warum Experten kein strukturelles Krypto-Problem sehen, erfahrt ihr in diesem Artikel: “Bitcoin-Crash: Was hinter dem heftigen Abverkauf steckt“.
Der Ethereum-Kurs fällt unter 2.000 US-Dollar und die Elite verabschiedet sich
Mitten in einem der heftigsten Markteinbrüche seit Jahren stoßen ausgerechnet prägende Figuren des Ethereum-Ökosystems ETH im Millionenwert ab. Vitalik Buterin, Aave-Gründer Stani Kulechov und weitere prominente Namen bewegten zusammen über 50 Millionen US-Dollar. Während Buterin von Investitionen in Open-Source-Infrastruktur spricht, sorgt Kulechovs Millionen-Villa in London für ein andere Interpretationen. Gleichzeitig rückt ein unbequemer Trend in den Fokus: die schleichende Umverteilung von früheren Krypto-Eliten an institutionelle Investoren.
Brisant wird die Lage durch massive Liquidationscluster unterhalb wichtiger Kursmarken. Droht ein “Max Pain”-Szenario – oder bietet der Crash gerade die perfekte Einstiegschance für BlackRock und Co.? Mehr dazu lest ihr hier: “Ethereum-Elite verkauft: Ist ETH am Ende?“
Wer die Korrektur nutzen und kostengünstig in Bitcoin, Ethereum oder andere Kryptowährungen investieren will, findet in Bitpanda eine sichere Plattform mit MiCA-Lizenz. Jetzt anmelden und am nächsten Krypto-Boom partizipieren.
Minus 30 Prozent, Minus 60 Prozent, Minus 90 Prozent? Michael Saylor lässt das kalt
Was passiert, wenn Bitcoin um 90 Prozent abstürzt und Strategy auf Schulden in Milliardenhöhe sitzt? Für Michael Saylor ist das offenbar kein Weltuntergang, sondern bloß eine Frage der Refinanzierung. “Wir rollen es weiter”, sagt er bei CNBC. Während Bitcoin schwankt und die MSTR-Aktie unter Druck gerät, verweist Saylor auf langfristige Schulden mit minimalen Zinsen und Fälligkeiten ab 2027. Seine Idee: im Zweifelsfall einfach neue Anleihen aufnehmen, um alte zurückzuzahlen. Refinanzierung als Geschäftsmodell. Doch was, wenn der Kapitalmarkt im falschen Moment die Tür zuschlägt? Und warum macht Saylors Gelassenheit Anleger nervöser als ein offenes Krisenbekenntnis?
Warum 2027 zum Schicksalsjahr werden könnte und wie real ein 90-Prozent-Szenario tatsächlich ist, erfahrt ihr im neuen Meinungs-ECHO: “90 Prozent Crash? Michael Saylor: We just roll it“.
BlackRock setzt auf Uniswap: Durchbruch für den Megatrend RWA?
Die Grenzen zwischen Wall Street und DeFi verschwimmen weiter: BlackRock integriert seinen tokenisierten Geldmarktfonds BUIDL in die Handelsinfrastruktur von UniswapX. Institutionelle Investoren können die Fondsanteile künftig direkt über Smart Contracts handeln. Der Fonds kommt bereits auf ein Volumen von rund 1,8 Milliarden US-Dollar und investiert in kurzfristige US-Staatsanleihen sowie Cash-Äquivalente. Gleichzeitig bestätigt BlackRock ein Investment ins Uniswap-Ökosystem. Wird nun die nächste Phase der Tokenisierung eingeläutet oder bleibt es ein Prestigeprojekt?
Mehr zur Kooperation zwischen dem größten Vermögensverwalter der Welt und Uniswap gibt es hier: “BlackRock bringt Fonds auf Uniswap: UNI-Kurs steigt“.
Coinbase schreibt rote Zahlen: War das nur der Vorgeschmack?
Nach acht profitablen Quartalen in Folge meldet Coinbase für das vierte Quartal 2025 einen Nettoverlust von 667 Millionen US-Dollar. Umsatz und Ergebnis bleiben unter den Erwartungen, die transaktionsbezogenen Erlöse brechen im Jahresvergleich deutlich ein. Zwar wachsen die Einnahmen aus Abonnements und Dienstleistungen weiter, doch die heftige Korrektur am Krypto-Markt hinterlässt klare Spuren in der Bilanz. Für das laufende Quartal stellt das Management sinkende Erlöse in Aussicht und kündigt mehr Kostendisziplin an.
Wie ernst die Lage wirklich ist und was das für 2026 bedeutet, lest ihr hier: “Coinbase beendet Gewinnserie nach acht Quartalen“.

