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Japanische Börsen äußern sich zum Bitcoin Gold Hard Fork

Die zwei führenden Bitcoin-Börsen in Japan haben ihre Pläne veröffentlicht, wie sie mit dem bevorstehenden Bitcoin Hard Fork diese Woche am 25. Oktober umgehen möchten.

Sven Wagenknecht
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Die größte Krypto-Börse Japans, bitFlyer, hat angekündigt Bitcoin Gold zu unterstützen. Das bedeutet, dass die neue Kryptowährung den Nutzerkonten gutgeschrieben und die Möglichkeit zum Handeln angeboten wird.

Bevor es soweit kommt, möchte bitflyer aber sicherstellen, dass ausreichende Sicherheit und Stabilität gewährleistet sind. Daher werden die Nutzer nicht direkt am 25. Oktober an ihre Bitcoin Gold kommen. Ein durchaus nachvollziehbarer Entschluss, da das Netzwerk nach einem Hard Fork viel zu instabil ist und eine sichere Transaktionsverarbeitung nicht gewährleistet werden kann.

Auch die Krypto-Börse Coincheck gab an wie sie mit Bitcoin Gold verfahren möchte. Genau wie bitflyer betonte die Krypto-Börse, dass sie erst einmal eine stabile Hashpower sowie einen ausreichenden Schutz vor Replay-Attacken abwarten möchte. Sollten die Ergebnisse unzureichend sein, dann könnte sich Coincheck vorstellen, Bitcoin Gold gar nicht erst zu listen. Auch gab Coincheck nicht an, ob sie Handelsoptionen für Bitcoin Gold planen – entsprechend groß ist hier die Ungewissheit für Coincheck-Kunden.

Grundsätzlich gilt bei Hard Forks, dass man seine Coins lieber von einer Börse herunternehmen sollte. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, dass alles “glatt läuft”, sprich die neuen Coins auf den Account verbucht werden, ziemlich groß, eine Garantie gibt es aber nicht. Entsprechend sollte man immer über den Private Key verfügen, um volle Zugriffsrechte auf seine Bitcoin zu haben.

Wer mehr zu Bitcoin Gold erfahren möchte, kann sich unsere Youtube-Videos anschauen, in denen wir zum einen die Hintergründe erklären und zum anderen auf Gefahren und Kritik aufmerksam machen.

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