Kampf gegen Cybercrime Hacker gesucht: US-Regierung lobt 10 Millionen USD in Bitcoin aus
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Das US-Außenministerium bietet Insidern im Dark Web 10 Millionen US-Dollar Belohnung für Informationen über Hacker an, die die USA gefährden. Die Initiative fand auf der Konferenz Black Hat Verbreitung.

In den vergangenen Monaten hat die Regierung des US-Präsidenten Joe Biden mehrfach Hacker aus Russland und China beschuldigt, Cyberangriffe auf diverse Behörden verübt zu haben. Nun macht das Außenministerium gegen Hacker mobil und greift dafür zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Dazu nutzte das State Department die Cyberkonferenz Black Hat, die letzte Woche in Las Vegas stattfand. Dort war ein komplett offenes WLAN-Netzwerk namens “#Rewardsnotransoms” aktiv. Nach dem Einloggen gelangten die Teilnehmer auf eine Internetseite der neuen Initiative des amerikanischen Außenministeriums. Dort werden bis zu 10 Millionen US-Dollar Belohnung für Informationen geboten, die helfen können, Hackern feindlich gesinnter Staaten das Handwerk zu legen.


Natürlich ist die Wahl der Behörden für diese Kampagne nicht von ungefähr auf die Cyberkonferenz Black Hat gefallen. Denn es ist das erste Mal in der rund 40-jährigen Geschichte des Reward-for-Justice-Programms (RFJ), dass die Helfer die Belohnung auch in Kryptowährungen erhalten können. Außerdem hat die US-Regierung zur Kontaktaufnahme extra ein sicheres Portal im Dark Web eingerichtet.

“Innerhalb unseres Programms gibt es eine enorme Begeisterung. Wir nutzen wirklich jede Gelegenheit, um Zielgruppen, Quellen und Menschen zu erreichen, die Informationen haben, die zur Verbesserung unserer nationalen Sicherheit beitragen können. Einige Regierungsbehörden waren zu Anfang vielleicht etwas nervös, aber wir werden weiterhin auf viele verschiedene Arten vorwärtsgehen”,

zitiert CNN einen Beamten des Außenministeriums.


Hacker können Informationen im Dark Web abliefern

Das Ziel der neuen RFJ-Initiative ist es natürlich, an Hintergrundinformationen von der Art von Hackern zu kommen, die Personen kennen könnten, die an Cyberattacken auf US-Behörden beteiligt sind. Daher auch die Möglichkeit, die Informationen im Dark Web weiterzugeben, das völlige Anonymität gewährleistet. Das Außenministerium ist der Meinung, dies würde die Hacker zusätzlich motivieren, ihre Kenntnisse preiszugeben.

Auch die recht hohe Belohnung von bis zu 10 Millionen US-Dollar klingt natürlich alles andere als unattraktiv. Zum Vergleich: Die höchste Belohnung, die RFJ anbietet, beträgt 25 Millionen US-Dollar. Sie ist für den Chef von Al-Qaida, Ayman al-Zawahiri, ausgelobt, der möglicherweise aber bereits tot ist.

In den Wochen seit der Eröffnung des TOR Channels sind laut CNN bereits Hinweise auf bösartige Cyber-Akteure eingegangen. Es sei jedoch noch zu früh ist, um zu sagen, ob sie zu etwas führen werden.



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