Meinungs-ECHO Guten Flug: Bitcoin wieder auf Mondkurs – das sind die Kursziele der Szene
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Alles anschnallen, Bitcoin pumpt wieder. So mancher prophezeit schon die Sechsstelligkeit in diesem Jahr. Das Meinungs-ECHO.

Jetzt, wo die Kurse wieder steigen, kennen die Bitcoin-Bullen kein Halten mehr. Von Kursen jenseits der 300.000 US-Dollar (USD) fabuliert etwa @MASTERBTCLTC, immerhin ein Twitter-Account mit über 25.000 Followern.


Auch wenn ein Kursanstieg von 540 Prozent nötig wäre, um diese Mondprophezeiung wahr werden zu lassen: Ein wenig Hopium hat noch keinem geschadet.

Da geht noch einiges

“Perspective Matters” – “es ist alles eine Frage der Perspektive” – so lautet ein bekanntes Bitcoin-Bonmot. Diese Perspektive erlaubt es, Kursprognosen von bis mittleren sechsstelligen Bereichen, tatsächlich in den Bereich des Denkbaren zu rücken. Denn gemessen am Wachstum wäre eine Vervielfachung des Kurses durchaus normal. Gerade in der linearen Ansicht zeigt sich, dass BTC in diesem Halving-Zyklus sein Potenzial noch überhaupt nicht ausgeschöpft hat.

Apropos Perspektive: Die Verbreitung des größten dezentralen Zahlungsnetzwerks der Welt vergleicht man unter Marktbeobachter:innen gerne mit der Adoptionskurve des Internets. Wie User @TheMoonCarl auf Twitter zeigt, geht es mit Bitcoin allerdings deutlich schneller.


Nach aktuellem Stand würde BTC wohl 2025 bereits die eine Billion Nutzer:innen knacken.

Peter Schiff wäre gerne Bitcoin-Milliardär

Einer der weniger bullishen Marktbeobachter ist Peter Schiff. Der Gold-Enthusiast und Zentralbankkritiker war in der Vergangenheit immer wieder mit zum Teil hanebüchen-pessimistischen BTC-Kursprognosen aufgefallen. So hatte er im letzten Dip ein Absinken des Kurses auf 10.000 USD in Aussicht gestellt – was sich bisher nicht bewahrheitet hat.

Nun räumt Schiff im Podcast mit Natalie Brunell ein, dass er es “bereut”, nicht in Bitcoin investiert zu haben. Schließlich habe der Investor bereits 2011 erstmals von BTC gehört, ein Investment damals aber nicht in Betracht gezogen. Dass er andernfalls jetzt wohl Milliardär wäre, wurmt den Hartgeldfreund.

Natürlich wünschte ich, ich hätte Bitcoin gekauft, als ich das erste Mal davon hörte – das war ein großer Fehler. Ich hätte 100.000 Dollar hineinstecken können. Ich hätte inzwischen einer der Bitcoin-Milliardäre sein können, weil ich das offensichtlich schon früh wusste. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, ist das eines der Dinge, die ich tun würde.

Peter Schiff

Als Zahlungsmittel indes eignete sich BTC nach Ansicht des Marktkommentators überhaupt nicht. Mit Bezug auf die Bitcoin-Akzeptanz der größten Kinokette der Welt, AMC, sagte Schiff, dass selbst Bitcoiner wie Anthony Pompliano nicht glauben, dass das Angebot auf breiten Anklang stoßen wird.


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