Google Play Store verbannt Mining-Apps
Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Google Play Store

Quelle: https://www.shutterstock.com/de/image-photo/johor-malaysia-25-mar-2015-google-583178707?src=47bA9HUsZaHzDm4RwG0cEQ-1-2

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Mit dem jetzigen Update verschwinden diverse Kategorien aus dem Google Play Store. Die neuen Programmrichtlinien für Entwickler verbieten unter anderem die Nutzung von Mining-Apps und allzu störende Werbung innerhalb der angebotenen Software.

Google aktualisiert regelmäßig sein Regelwerk für alle kostenlosen und kostenpflichtigen Downloads innerhalb seines App Stores für Android-Smartphones. Jetzt folgt man dem Beispiel Apples, dort flogen diese Apps vor etwa einem Monat aus dem Online-Store raus. Ab sofort werden auch bei Google keine Apps mehr angeboten, die das Mining von Kryptowährungen ermöglichen. Erlaubt sind nur noch solche Programme, die die Verwaltung des Krypto-Minings auf einem anderen Gerät ermöglichen.


Google Play Store behandelt Mining-Apps wie Schadsoftware

Die neue Richtlinie besagt, sobald die Software Kryptowährungen mit dem Prozessor oder der Grafikkarte des Smartphones schürft, wird es automatisch aus dem Angebot entfernt. Diverse Entwickler beschweren sich bereits bei Reddit und Twitter wegen der angepassten Richtlinie. Ihre Programme werden nun quasi wie Schadsoftware behandelt. Zumindest haben die Android-Nutzer die Möglichkeit, Apps abseits vom offiziellen Download-Portal zu beziehen. Sofern ein iPhone oder iPad nicht einem Jailbreak unterzogen wurde, sofern für die aktuelle Firmware vorhanden, können Apple-User nur die Programme installieren, die der Hersteller zuvor überprüft und erlaubt hat.


Google verbietet darüber hinaus sogenannte Repetitive Apps, die automatisiert wiederholende Inhalte anzeigen sollen. Verboten im Google Play Store sind jetzt auch Programme, die viel zu häufig Werbung einblenden oder die ihre Nutzer vorsätzlich in die Irre führen sollen. Entwickler dürfen ihre Identität nicht mehr verschleiern, ansonsten wirft Google ihre Apps ebenfalls aus dem Sortiment. Google geht außerdem gegen jugendgefährdende Inhalte und Anwendungen vor, die den Verkauf von Waffen und Munition ermöglichen.

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