Krypto-Erfahrung gesucht Goldman, JPMorgan, UBS: So viele Krypto-Angestellte haben die Banken
Marlen Kremer

von Marlen Kremer

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Laut einem Bericht steigt die Anzahl an Krypto-Jobs immer mehr an. Dabei befinden sich unter den Arbeitgebern immer mehr traditionelle Banken, die nach Krypto-Talenten suchen.

Ein neuer Bericht von LinkedIn zeigt, dass die Anzahl der Stellenausschreibungen mit Krypto-Bezug immer mehr ansteigen. Dabei sind es wenig überraschend vor allem Unternehmen aus dem Bereich, die die Zahl der verfügbaren Jobs nach oben drücken. Doch immer mehr Banken aus dem traditionellen Finanzbereich trauen sich auf das ihnen noch eher unbekannte Terrain und suchen nach neuen Mitarbeiter:innen, für die die Krypto-Szene kein Neuland bedeutet.


Der von der US-Jobbörse veröffentlichte Bericht verkündet, dass Finanzunternehmen in diesem Jahr im Vergleich zu 2015 mehr als dreimal so viele Krypto-Talente einstellen möchten. Zudem gab LinkedIn bekannt, dass die Anzahl an Job-Posts Stand August mit den Stichwörtern “Krypto” und “Blockchain” auf dem US-Markt einen Anstieg um rund 615 Prozent im Jahresvergleich verzeichnete.

Der US-Jobbörse zufolge sei jedoch oftmals die unterschiedliche Arbeitskultur in Banken auf der einen Seite, und der Tech- und Start-up-Szene auf der anderen Seite eine Hürde. Trotzdem gehe der Trend immer mehr in Richtung Krypto. LinkedIn erklärte in dem Bericht, dass sogar einige der ältesten und etabliertesten Persönlichkeiten der Branche “ihre Karriere als Reaktion auf die Verheißungen der Finanztechnologie” umgestalten würden.

Krieg der Krypto-Arbeitgeber

Daten von Revelio Labs zeigen, welche Banken wie viele Krypto-Jobs besetzten. Dabei habe Revelio Labs öffentliche LinkedIn-Profile mit Krypto-Bezug analysiert. Die Grafik zeigt die Top 10 der von Bloomberg befragten Unternehmen.


Dabei befinden sich klassische Banken und Unternehmen im Blockchain-Bereich in einem regelrechten "War for Talent". Bloomberg zufolge können sich potenzielle Mitarbeiter:innen mit Erfahrung im Krypto- oder Blockchain-Bereich auf saftige Zulagen freuen. Denn diese gehen mit zwischen 20 und 30 Prozent Plus in Sachen Gehalt nach Hause. Eine separate Studie von Revelio Labs zeigt ebenso, dass Start-ups und kleinere Unternehmen mit einer niedrigen Mitarbeiterzahl verhältnismäßig die meisten Krypto-Talente abbekämen. Demnach müssen sich die größeren Finanzhäuser wohl ordentlich ins Zeug legen, um mit der Konkurrenz mitzuhalten.

Dass die Finanzwirtschaft nun nach mehr Krypto-Talenten sucht, liegt nahe. Jedoch schreiten auch andere Industrien im Krypto-Space voran und suchen nach Mitarbeiter:innen, die die Unternehmen in dem Bereich unterstützen sollen.

Beispielsweise schrieb GameStop mit einer Stellenausschreibung für Personalzuwachs mit Erfahrung im NFT-Bereich jüngst Schlagzeilen. Demnach plane der Videospielhändler, einen eigenen NFT-Marktplatz bauen zu wollen. Erst heute erreichte uns zudem die Neuigkeit, dass Sportartikel-Gigant Nike vermutlich plant, in der parallelen Digitalwelt, dem sogenannten Metaverse, mitzumischen. Auch dafür braucht der Air-Force-Hersteller jedoch Ressourcen in Form von Mitarbeiter:innen – auf der Jobs-Webseite nennt Nike das zum Beispiel "Virtual Material Designer".


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