Freedom of the Press Foundation akzeptiert diverse Kryptowährungen
Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

freedom of the press foundation

Quelle: https://freedom.press/

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Die US-amerikanische Freedom of the Press Foundation akzeptiert nun diverse Kryptowährungen für Spenden. Die gemeinnützige Stiftung hat vor allem durch die Weiterentwicklung der Whistleblower-Lösung SecureDrop auf sich aufmerksam gemacht. Grundsätzlich geht es den Mitgliedern um eine Stärkung der weltweiten Presse- und Meinungsfreiheit zum Zweck einer unabhängigen Meinungsbildung.

Die Freedom of the Press Foundation (FPF) gab am 18. Juni bekannt, dass nun für Spenden die Kryptowährungen Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin und Zcash verwendet werden können. Laut Blogbeitrag soll ein Teil der Gelder für die Weiterentwicklung der sicheren Plattform SecureDrop zur Kommunikation zwischen Redakteuren und Whistleblowern genutzt werden. Nach der ursprünglichen Entwicklung durch Aaron Swatz und Kevin Poulsen übernahm die Vereinigung die Weiterentwicklung im Oktober 2013. Diverse Publikationen wie die Washington Post, The Intercept, The Guardian oder der deutsche Heinz Heise Verlag nutzen diese Plattform für anonyme Hinweise aus der Bevölkerung. Bekannte aktive Mitglieder der FPF sind beispielsweise Edward Snowden, der Journalist Glenn Greenwald, die Filmemacherin Laura Poitras oder als technische Berater Jacob Appelbaum und Kevin Poulsen.


Mainframe spendete ETH im Wert von über 460.000 Euro

SecureDrop Logo

Das Blockchain-Unternehmen Mainframe spendete nach Bekanntgabe der neuen Optionen 1.000 Ethereum zum Wohl der gemeinnützigen Organisation. Die Geschäftsleitung von Mainframe ist davon überzeugt, dass wir uns derzeit an einem Scheideweg befinden. Wer sich jetzt nicht für die Wahrung der Privatsphäre und Sicherheit einsetze, müsse dabei zuschauen, wie unser aller Privatsphäre irgendwann nur noch als scheidende Erinnerung im Gedächtnis bleibt, so Mainframe. Die Spende soll der Organisation bei der Wahrung der weltweiten Pressefreiheit und der Vermeidung von Manipulation mit digitalen Mitteln helfen. Jeder sollte selbst Herr seiner eigenen Daten sein.


 

Die Blockchain im Kampf gegen Zensur und Überwachung?

Auch die Freedom of the Press Foundation ist davon überzeugt, dass dezentral aufgebaute Blockchain-Technologien das Potenzial besitzen, ihre Nutzer erfolgreich gegen Überwachung und Zensur zu schützen. Deswegen will die FPF die geplante Mainframe-Plattform künftig überprüfen. Diese neu geschaffene Form des Internets soll nach Angaben des gleichnamigen Herstellers viel Macht besitzen. Sie soll dabei helfen, die Kontrolle über Daten zurückzuerlangen und gleichzeitig der Presse wieder mehr Freiheit verleihen.

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