Für die Ewigkeit Filecoin-Erschaffer Protocol Labs lanciert Speicherplattform für NFT
Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Filecoin-Muenze auf Platine

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Die Erschaffer von Filecoin haben eine neue Plattform lanciert, mit der sich NFT auf ewig speichern lassen.

Das Filecoin-Projekt will nichts weniger als ein dezentrales, Zensur-resistentes Speichernetzwerk für “die wichtigsten Informationen der Menschheit” bieten. Das Projekt versteht sich als Ergänzung zum InterPlanetary File System (IPFS), einem Peer-to-Peer-Speicher-Protokoll, das Geräte ohne zwischengeschaltete Server (wie man es von HTTP kennt) verbindet. Sowohl das IPFS als auch Filecoin sind eine Kreation des US-amerikanischen Programmierers Juan Benet und seinem Unternehmen Protocol Labs.


Nun hat Protocol Labs gemeinsam mit dem Unternehmen Pinata eine neue Speicherlösung verkündet, die explizit auf den Boom-Sektor der Non-fungible Token (NFT) abzielt. Konkret soll es “NFT.Storage” – so der Name der neuen Plattform – ermöglichen, Metadaten zu NFT auf dem IPFS zu speichern.

NFT sind Teil des kulturellen Erbes der Menschheit – und die Gestaltung ihrer Daten für eine langfristige Zugänglichkeit ist entscheidend. Inhaltsadressierung und verteilte Speichernetzwerke sorgen dafür, dass digitale Kunstwerke, Basketballkarten und virtuelle Immobilien garantiert sicher und langfristig verfügbar bleiben. NFT.Storage macht es völlig reibungslos, NFT nach Best Practices durch belastbare Persistenz auf IPFS und Filecoin zu erstellen,

erklärt Michael Rogers, Engineering Manager bei Protocol Labs, die Motivation hinter NFT.Storage.


Filecoin und IPFS als “Backup-Lösung” für NFT

Die Metadaten eines NFT enthalten wichtige Informationen. Am wichtigsten ist wohl die Information, für welchen Wert (beispielsweise ein Kunstwerk, ein Song, oder Tantiemen-Verträge) er die Inhaberschaft repräsentiert. Während der NFT in der Regel auf einem dezentralen Netzwerk wie der Ethereum-Blockchain hinterlegt ist, lagert der “verlinkte” Wert häufig zentralen Servern. Sobald Benutzer Daten auf NFT.Storage hochladen, erhalten sie einen IPFS-Hash, der als CID bezeichnet wird. CIDs sind eindeutige “Fingerabdrücke” der Daten, die verwendet werden können, um den Inhalt zu referenzieren, unabhängig davon, wie und wo er gespeichert ist. Vor allem aber soll NFT.Storage den Besitz von Dateien, auf die sich ein NFT bezieht, genauso übertragbar machen, wie den NFT selbst. Das könnte besonders dann relevant werden, wenn mit einem NFT Lizenzrechte oder andere Bedingungen verbunden sind.

NFT.Storage sei “der erste Schritt, um das kulturelle Erbe der Menschheit vollständig dezentralisiert zu gestalten”, heißt es in der Mitteilung zum Release der Speicherlösung. Die Plattform befindet sich noch in der Beta-Phase. NFT-Ersteller können sie jedoch bereits nutzen, um kostenlos ihre NFT-Daten zu hinterlegen.

Mehr zum Wachstumssektor NFT erfahrt ihr in unserer BTC-ACADEMY.



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