Smart Money Fidelity-Umfrage offenbart massives Krypto-Interesse bei Institutionen
Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Fünf Hände greifen nach einem Bitcoin –(Symbolbild institutionelles Krypto-Engagement)

Quelle: Shutterstock

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Der Vermögensverwalter Fidelity hat in einer neuen Umfrage unter seinen institutionellen Kunden das Krypto-Fieber gemessen. Das Ergebnis gibt Wasser auf die Mühlen der Krypto-Bullen.

Dafür, dass Bitcoin einst unter anderem angetreten ist, um den zentralisierten Finanzinstitutionen den Kampf anzusagen, fühlen sich jene erstaunlich wohl im Krypto-Space. Das lässt sich unter anderem an dem stetig wachsenden Bitcoin-Schatz erkennen, den der Krypto-Vermögensverwalter Grayscale in seinem Bitcoin Trust GBTC managt. Zu Redaktionsschluss fristen dort bereits 654.600 BTC dort ihr Dasein. Dass digitale Assets für Vertreter der Gattung “Smart Money” nicht mehr wegzudenken sind, zeigt derweil auch eine neue Umfrage von Grayscale-Konkurrent Fidelity.


Corona als Brandbeschleuniger der institutionellen Adoption

Fidelity hat 1.100 Institutionen, Family Offices und akkreditierte Investor:innen danach gefragt, ob sie ein Investment in digitale Assets planen. Danach gehen 70 Prozent der befragten davon aus, dass sie für ihre Klientel künftig in die neue Asset-Klasse investieren werden. Von diesen sind sich 9 von 10 sicher, dass dies innerhalb der kommenden fünf Jahre geschehe. Damit stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Denn:

Diese Prognose deutet auf eine weitere Beschleunigung der Akzeptanz in den nächsten Jahren hin, da etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) der befragten Institutionen in Asien, Europa und den USA derzeit bereits in digitale Assets investieren,

konstatiert Fidelity.

Dabei habe die Corona-Pandemie beziehungsweise die damit verbundenen Rettungspakete, die von Regierungen weltweit geschnürt wurden, als “Katalysator” gewirkt.


Institutionelle Adoption: Asien ist laut Fidelity Spitzenreiter

Im regionalen Vergleich verzeichnet Asien bis dato die größten Fortschritte bei der institutionellen Adoption von digitalen Assets. Danach haben 71 Prozent der befragten asiatischen Institutionen bereits in digitale Assets investiert. Für Europa liegt der Wert bei 56 Prozent (Vorjahr: 45 Prozent), während in den USA nur jede dritte Institution (Vorjahr: 27 Prozent) bereits am Krypto-Markt partizipiert – entweder durch ein direktes Investment in Krypto-Assets oder auf indirektem Wege über börsengehandelte Krypto-Produkte oder Aktien-Käufe von Krypto-Unternehmen.

Hemmschuh Volatilität

Das größte Hindernis für die Adoption sehen die Befragten in den vergleichsweise großen Kursschwankungen, die für den Krypto-Sektor typisch sind. Zudem haben die “Instis” nach wie vor Bedenken betreffs der Markt-Manipulation sowie der Preisfindung für digitale Assets. Immerhin: Die technologische Komplexität der neuen Asset-Klasse scheint die Großinvestoren weniger abzuschrecken als zuvor:

Die Erwartung, dass die überwiegende Mehrheit der Institutionen bis 2026 ein Engagement in digitalen Assets haben wird, zeigt, dass die Investoren ein tieferes Verständnis für die Anlageklasse haben und in der dreistufigen Reise von der Aufklärung bis zur Adoption fortgeschritten sind,

glaubt Fidelity-Präsident Tom Jessop, der erst vor kurzem eine massive Personal-Offensive für die Krypto-Abteilung seines Unternehmens ankündigte.


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