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Merge-Test geglückt Ethereum bereit für Proof of Stake

Der Ethereum Merge hat seine letzte große Bewährungsprobe bestanden. Dem Konsenswechsel Mitte September scheint nichts mehr im Weg zu stehen.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Das letzte große Ethereum-Testnet “Görli” wurde erfolgreich auf Proof of Stake gestellt. Die Merge-Simulation verlief ohne größere Komplikationen, der Weg für den Mitte September erwarteten Konsenswechsel auf der Mainchain scheint frei. Entsprechend groß fällt das heutige Kursplus für Ether aus: elf Prozent, die ETH wieder nah an die 2.000er Marke rücken lassen.

Merge-Showdown für Ethereum

Der lang erwartete Übergang von Ethereum auf Proof of Stake geht in die heiße Phase. Nach einigen Probeläufen hat der Merge – Die Verschmelzung der Ethereum Blockchain mit der Proof-of-Stake-basierten Beacon Chain – den letzten Härtetest auf Görli bestanden. Mit wenigen Reibereien.

Laut Ethereum-Entwickler Marius van der Wijden “gab es ein wenig Verwirrung im Netzwerk” wegen vieler “nicht-aktualisierter Nodes”. Davon abgesehen sehe es aber “bis jetzt ganz gut aus”. Entwickler “Superphiz” sprach im Vorfeld von einem “großen Meilenstein”.

Jetzt werden die Ergebnisse ausgewertet, bevor die Ethereum Mainchain an der Reihe ist. Ein offizielles Datum wurde von der Ethereum Foundation noch nicht bekannt gegeben. Laut “Superphiz” könne es auf den 19. September hinauslaufen.

Proof of Stake läutet neues Kapitel ein

Der Merge stellt das bedeutendste Netzwerkupgrade in der Ethereum-Geschichte dar. Zunächst bedeutet der Wechsel auf Proof of Stake für Ethereum vor allem eine erheblich verbesserte Ökobilanz. Etwa 99,98 Prozent seines bisherigen Energiebedarfs spart die Blockchain durch die Umstellung ein, wie Entwickler Ben Edgington gegenüber BTC-ECHO erklärte. Als mit Abstand größte Drehscheibe für NFTs, DeFi und Smart Contracts wirkt sich der Verbrauch von Ethereum auf weite Teile des Krypto-Ökosytems aus.

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An den Merge anschließend fokussieren sich die folgenden Upgrades auf die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Blockchain. Mit Layer-2-Lösungen, die die Mainchain durch Auslagerung von Transaktionen entlasten, soll das Skalierungsdefizit von Ethereum langfristig gelöst werden.

Mit aktuell 15 Transaktionen pro Sekunde kratzen die Kapazitäten immer wieder an der Belastungsgrenze. Die Folge: hohe Gebühren. Durch die Integration der Skalierungslösungen steigert sich der Durchsatz in Zukunft rapide, einzelne Transaktionen werden günstiger und das Netzwerk dadurch für die wachsende Anzahl dezentraler Anwendungen aufgerüstet.

Die Auswirkungen des bedeutenden Upgrades auf die Netzwerkentwicklung, Ökobilanz und das Ethereum-Ökosystem ist Titelthema der aktuellen Ausgabe des BTC-ECHO Magazins.

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