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Für 43 Milliarden US-Dollar Elon Musk will Twitter kaufen – und droht mit Rückzug

Elon Musk will die Social-Media-Plattform Twitter kaufen. Auf dem Tisch liegt ein Angebot in Höhe von 43 Milliarden US-Dollar.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Elon Musk

Beitragsbild: picture alliance

9,2 Prozent reichen dem Telsa-Chef nicht. Elon Musk will ganz Twitter. Am 13. April reichte der wohlhabendste Mensch der Welt ein Angebot ein, das den Kauf der Social-Media-Plattform für insgesamt 43 Milliarden US-Dollar vorsieht. Andernfalls müsse er seine “Position als Aktionär überdenken”.

Elon Musk will Twitter modernisieren

Das Ringen um Twitter geht in eine neue Runde. Erst die Bekanntmachung Anfang April, nach der Elon Musk der größte Anteilseigner an Twitter ist. Dann wenige Tage später die Absage an einen Posten im Verwaltungsrat. Kalkuliertes Geplänkel? Mit dem Kauf-Angebot geht Musk jetzt in die Vollen.

“Ich habe in Twitter investiert, weil ich an sein Potenzial als Plattform für die freie Meinungsäußerung auf der ganzen Welt glaube, und weil ich glaube, dass die freie Meinungsäußerung ein gesellschaftliches Gebot für eine funktionierende Demokratie ist”, so Musk. Ihm sei “jedoch klar geworden, dass das Unternehmen in seiner jetzigen Form weder florieren noch diesem gesellschaftlichen Imperativ dienen wird. Twitter muss in ein privates Unternehmen umgewandelt werden”.

Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann?

Das Angebot sieht einen Stückpreis von 54,20 US-Dollar pro Aktie vor. Immerhin “ein Aufschlag von 54 Prozent gegenüber dem Tag, bevor ich in Twitter investiert habe”, so Musk. Und verleiht seiner Offerte Nachdruck: “Mein Angebot ist mein bestes und letztes Angebot, und wenn es nicht angenommen wird, müsste ich meine Position als Aktionär überdenken”.

Musk und Twitter pflegen eine schwierige Beziehung. Sie können nicht mit, aber auch nicht ohne einander. Aufgrund zahlreicher Tweets, die den Tesla-Aktienkurs manipuliert haben sollen, wurde ihm bereits ein Maulkorb von der US-Börsenaufsicht SEC verpasst. Seitdem muss er sich entsprechende Meldungen von einem Juristen absegnen lassen. Für regelmäßige Furore sorgen zudem Kommentare zu Dogecoin, mit denen er den Kurs der Kryptowährung immer wieder aufbauscht.

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