Tesla -Aktie gecrasht Elon Musk verliert 29 Milliarden US-Dollar – ist Bitcoin schuld?
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Mit dem Tesla-Crash verliert auch CEO Elon Musk einen großen Anteil seines Privatvermögens – zumindest auf dem Papier.

Es war nur eine Frage der Zeit: Die Tesla-Aktie hat während der gestrigen US-Handelszeiten einen herben Verlust eingefahren. Der Aktienkurs des US-Autobauers fiel im Vergleich zum Vortag um 12 Prozent. Aktuell sind Tesla-Aktien ($TSLA) zum Stückpreis von 1.023 USD zu haben.


Mit einem Wertverlust von 12 Prozent ist es der heftigste Kurscrash der Tesla-Aktie überhaupt. Binnen eines Tages wurden so rund 140 Milliarden USD an Wert vernichtet. CEO Elon Musk, mit 21 Prozent der größte Aktionär des Autobauers, verlor so insgesamt 29 Milliarden USD seines Privatvermögens.

Land unter bei Tesla.

Wie BTC-ECHO bereits berichtet hat, hatte die Kryptowährung Nr. 1 am Montag ein neues Allzeithoch bei 68.641,57 gedruckt und zeitgleich Tesla von Platz 8 der wertvollsten Assets der Welt verdrängt. Bis Redaktionsschluss handelt die Kryptoleitwährung bei rund 67.000 USD – und notiert damit 6,1 Prozent im Wochenplus.

Bitcoin aber weiterhin obenauf.

Hat das Bitcoin-Allzeithoch etwas mit dem Tesla-Crash zu tun?

Dass Tesla fällt, während Bitcoin pumpt, mag auf den ersten Blick überraschen. Schließlich hält Tesla nach Angabe von bitcointreasuries.org 42,902 BTC im Gesamtwert von 2,87 Milliarden US-Dollar. Hätte sich die Kurssteigerung des Bitcoins nicht eher positiv auf die Tesla-Aktie auswirken müssen? Eher nicht, meint Cake DeFi-CEO Julian Hosp. Gegenüber BTC-ECHO sagt er:


“Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen dem Tesla-Crash und der Bitcoin Rallye. Vielmehr sind die Abverkäufe aufgrund der Tesla-Preis-Rallye über die letzten Wochen und der Aussage von Elon Musk, eventuell Aktien aufgrund von anfallenden Steuern dieses Jahr noch zu verkaufen, motiviert.”

Julian Hosp spielt auf Elon Musks Pläne an, einen nennenswerten Anteil seines TSLA-Aktienbestandes zu veräußern. Auf der Social-Media-Plattform Twitter hatte der reichste Mann der Welt eine Umfrage gemacht, ob er 10 Prozent seiner Tesla-Aktien verkaufen sollte.

Hintergrund sind Diskussionen in den USA um die Einführung einer Vermögenssteuer, bei der sogenannten “unrealized capital gains” steuerpflichtig werden. Gerade die Milliardärsklasse war zuletzt stark in die Kritik geraten, da sie aufgrund geringen liquiden Einkommens eine vergleichsweise geringe Steuerlast zu tragen haben. US-Finanzministerin Janet Yellen hatte daher für eine Vermögenssteuer plädiert, um so aus ihrer Sicht für mehr Steuergerechtigkeit zu sorgen.



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