Dogecoin-Ableger Elon Musk jagt den Floki-Inu-Kurs gen Norden
Marlene Müller

von Marlene Müller

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Eine Rakete fliegt Richtung Mars

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“Floki ist angekommen”, twittert Elon Musk. Und schießt den Kurs des Dogecoin-Ablegers Floki-Inu um fast 100 Prozent gen Norden.

Dass Elon Musk Einfluss auf die Krypto-Welt hat, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Trotzdem kann man nur immer wieder überrascht davon sein, wie stark die Reaktionen auf seine Tweets und Posts ausfallen. Zuletzt twitterte Musk am 13. September drei Wörter: “Floki ist angekommen”. Diese Phrase reichte aus, um den Kurs der Meme-Kryptowährung Floki Inu (FLOKI) um knapp 100 Prozent zu steigern.


Quelle: CoinMarketCap

Was hat es mit Floki auf sich?

Hierbei gilt es zu unterscheiden – einmal in Elon Musks Shiba Inu Floki und einmal in die Kryptowährung Floki Inu. Der Shiba Inu ist zunächst einfach ein normaler (real existierender) Hund, der seit dem 13. September auch wirklich in Elon Musks Besitz ist.

Bei Floki Inu handelt es sich hingegen um eine Kryptowährung. Genauer: um einen Dogecoin-Ableger. Die Idee für FLOKI ist der Website zufolge am 25. Juni 2021 entstanden, als Musk twitterte “Mein Shiba Inu wird Floki heißen”. Es handelt sich um einen deflationären Token, der seine Besitzer:innen für das Halten der Coins belohne. Je länger diese den Coin halten, umso größer fällt die Belohnung angeblich aus. Das läge daran, dass eine Art Umverteilungssteuer von acht Prozent auf alle Käufe und Verkäufe erhoben wird. Diese wird dann, heißt es, zu gleichen Teilen zwischen dem Marketing-Wallet und den Meme-Coin Inhaber:innen aufgeteilt. Erstere soll die Marketingkampagnen finanzieren. Es handelt sich dabei um eine Multi-Signatur-Wallet, die höchste Sicherheit gewährleisten und stetige Transparenz ermöglichen soll.


Das Marketing um den Meme-Coin

Eingeführt wird die Kryptowährung den Entwicklern zufolge in vier Phasen. Von diesen ist bislang nur Phase eins erreicht. Phase zwei soll dann “Spenden für wohltätige Zwecke” als auch ein “Benutzerprämienprogramm” enthalten. Phase drei sieht dann “Ereignisse aus der realen Welt” vor, bevor es in Phase vier angeblich zu einem “Tesla-Gewinnspiel” kommt. Zusätzlich sollen “massive Spenden an Hundeheime/Wohltätigkeitsorganisationen in Höhe von über 100.000 US-Dollar” getätigt werden. Insgesamt scheint die Inhaber:innen Anzahl jedoch auf 150.000 begrenzt.

Das Marketing ist zugleich darum bemüht, ein Weltraumbild um Floki Inu zu zeichnen. Auf der Website erklären sie den auch auf dem Logo abgebildeten Hund zu einem Helden, beziehungsweise zum Weltraumforscher. Man solle ihn “einfach lieben und streicheln”. Und dann “beobachten, wie Floki Inu zum Mars fliegt!”. Bleibt abzuwarten, ob der Hype um FLOKI dem seines Vorbildes Dogecoin in Bezug auf die Kurssteigerung nacheifern kann.



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