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Meinungs-ECHO Elon Musk: Bitcoin & Co. sind „effektiver Bargeldersatz“

Elon Musk philosophiert über den Sinn und Zweck von Kryptowährungen, Peter Schiff verschlampt seine „geliebten“ Bitcoin und Ripple-Chef Garlinghouse sieht Börsengänge von Krypto-Unternehmen bald an der Tagesordnung. Das Meinungs-ECHO.

Christopher Klee
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Beitragsbild: Shutterstock

Gold, nicht Bitcoin, sagt Bridgewater-Chef Ray Dalio

Ray Dalio hält wenig von einem Investment in Währungen. „Cash is Trash“ – Bargeld ist Schrott – so lautet aktuell die Devise des CEO von Bridgewater, einem der größten Hedgefonds der Welt. Stattdessen setzt er auf ein globales, breit gefächertes Portfolio, in dem Gold – im Gegensatz zu Bitcoin & Co. – nicht fehlen darf. Das verrät Dalio, der im vergangenen Jahr Platz 26 der Forbes-Liste der 400 reichsten US-Amerikaner belegte, im Interview mit dem Nachrichtensender CNBC.

Man muss eine Balance halten… und ich denke, man muss eine gewisse Menge Gold in seinem Portfolio haben.

Von Bitcoin als digitalem Gold ist Dalio weniger angetan.

Es gibt zwei Funktionen  des Geldes, den als Tauschmittel und als Wertspeicher, und Bitcoin ist jetzt in keinem dieser beiden Fälle effektiv,

zeigt sich Dalio auf CNBC skeptisch.

Elon Musk: Bitcoin als Brücke

Elon Musk sieht in Bitcoin & Co. zwar keine künftige globale Reservewährung, jedoch einen „effektiven Ersatz für Bargeld“.

Der Tesla CEO stellt im Podcast Third Row Tesla allerdings einen fragwürdigen Anwendungszweck in den Vordergrund.

Das macht die Krypto-Leute wütend, aber es gibt Transaktionen, die nicht im Rahmen des Gesetzes liegen. Und es gibt offensichtlich viele Gesetze in verschiedenen Ländern. Und normalerweise wird für diese Transaktionen Bargeld verwendet. Aber damit illegale Transaktionen stattfinden können, muss Bargeld auch für legale Transaktionen verwendet werden. Man braucht eine Brücke von illegal zu legal. Da kommt Krypto ins Spiel,

meint Musk.

Bitcoin-Gegner Schiff verliert seine Coins

Nicht dass er einen gebraucht hätte, doch der erklärte Bitcoin-Gegner und Gold-Fan Peter Schiff hat einen weiteren Grund gefunden, Kryptowährungen zu verachten. Der US-amerikanische Ökonom hat den Zugang zu den Bitcoin verloren, die ihm ein gewisser Erik Vorhees seinerzeit aufgedrängt hatte.

Ich habe gerade alle #Bitcoin verloren, die ich je besessen habe. Meine Wallet wurde irgendwie beschädigt und mein Passwort ist nicht mehr gültig. Jetzt sind meine Bitcoin also nicht nur an sich wertlos; sie haben auch keinen Marktwert. Ich wusste, dass der Besitz von Bitcoin eine schlechte Idee war, ich habe nur nie erkannt, dass es so schlecht ist!

Wie Schiff später einräumte, hat er statt des Passworts seine PIN eingegeben.

Um meinen letzten Tweet zu verdeutlichen, konnte ich meine #Bitcoin nicht zurückerhalten. Da ich nie mein Passwort kannte, nur den Pin, und nie eine Kopie meiner Seed-Phrase hatte, habe ich keine Möglichkeit, die Bitcoin wiederherzustellen. Das Problem war also nicht eine beschädigte Wallet, sondern meine Verwechslung einer PIN mit einem Passwort.

Freilich konnte Krypto-Twitter diesen Umstand nicht unverspottet lassen:

https://twitter.com/Rich7_4/status/1220138411421401089

Ripple-Chef Garlinghouse sagt Börsengänge von Krypto-Unternehmen voraus

Brad Garlinghouse, CEO des kalifornischen FinTech Ripple, hat den Börsengang seines Unternehmens angedeutet. Es sei nur natürlich, dass Krypto-Unternehmen mittelfristig auch auf das klassische Börsenparkett drängten.

In den nächsten 12 Monaten werden Sie IPOs im Krypto-/Blockchain-Bereich sehen. Wir werden nicht die Ersten und auch nicht die Letzten sein, aber ich erwarte, dass wir an der Spitze stehen werden… es ist eine natürliche Entwicklung für unser Unternehmen,

lässt sich Garlinghouse aus Davos zitieren.

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