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Neue Umfrage Ein Drittel der Unternehmen will in das Metaverse investieren

Aus einer Umfrage des BVDW geht hervor, welche Industriezweige für das Metaverse besonders interessant werden könnten. Insbesondere die Fashion-Industrie scheint dabei attraktiv zu sein.

Johannes Macswayed
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Metaverse

Beitragsbild: Shutterstock

| Besonders die Fashion-Industrie könnte von der virtuellen Parallelwelt profitieren.

Im Zuge einer Umfrage des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) wurden im Zeitraum von Ende Juni bis Mitte Juli 2022 mehr als 100 Führungskräfte digitaler Unternehmen und Dienstleister zur Entwicklung des Metaverse befragt. Das geht aus einem Beitrag des Medienmagazins Meedia hervor.

Demnach antworten 82 Prozent der Befragten, dass sie insbesondere in der Fashion-Branche große Chancen für das Metaverse sehen. Die Kleidungsindustrie arbeite bereits jetzt schon eng mit der Unterhaltungsbranche zusammen, heißt es weiter. Dabei ist die Rede von Fashion Shows im Metaverse und virtueller Markenkleidung für Avatare oder Hauptfiguren in Videospielen, um neuartige Erlebnisse für Nutzer zu erschaffen.

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Die schnellste Entwicklung in der neuen digitalen Realität erfahren laut Bericht voraussichtlich die Branchen Marketing/PR und E-Commerce (87 Prozent). Bezüglich der eigenen Investmentambitionen der befragten Führungskräfte im Bereich Metaverse ergibt sich folgendes Ergebnis: Ein Drittel der Befragten (35 Prozent) will in den nächsten zwei Jahren in den Sektor investieren. Ein weiteres Drittel (34 Prozent) erklärte sich unschlüssig. 26 Prozent der Befragten hegen laut Bericht keine Pläne, in die virtuelle Parallelwelt zu investieren.

Für die Entfaltung dieses Potenzials brauche es in Deutschland jedoch die entsprechende Vorbereitung des Arbeitsmarkts, heißt es außerdem. Vor allem die Vorbereitung der kommenden Generation auf die Zukunftstechnologien sei wichtig.

Gaming und NFTs in der Kritik

Vor allem der Gaming-Sektor gilt als Metaverse-Pionier. In den letzten Jahren wurde der Gedanke einer immersiven, virtuellen Parallelwelt im Gaming-Bereich bereits durch Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) angestoßen. Das Metaverse wäre dabei der nächste logische Schritt.

Doch die Gaming-Szene steht den Plänen der Spieleentwickler bezüglich Metaverse, NFTs und Co. tendenziell kritisch gegenüber. So auch mit ersten Versuchen von Spielehersteller Ubisoft, NFTs in neue Titel zu integrieren: In einer Partnerschaft mit Tezos ermöglichte Ubisoft seinen Nutzern über die Plattform Quartz, virtuelle Artikel in Form von NFTs zu erwerben und innerhalb des Spiels einzusetzen. Die Community reagierte empört – BTC-ECHO berichtete.

Ubisoft hält vorerst weiter an der Idee fest, betonte jedoch inzwischen, dass die Eingliederung von NFTs ins Spielerlebnis freiwillig sei. Wie es um den Blockchain-Gaming-Sektor steht und welche Vor- und Nachteile es dabei gibt, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

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