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Beifallsbekundung Dogecoin: Elon Musk befürwortet Senkung der Transaktionsgebühren

Dogecoin bekommt einen Schub durch einen Tweet von Elon Musk, der seine Unterstützung für ein vorgeschlagenes DOGE-Update bekundet. Die Community plant eine Senkung der Transaktionsgebühren.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Doge

Quelle: Shutterstock

| Doge

Der kontroverse SpaceX-Gründer und Tesla-Chef Elon Musk hat erneut einen Tweet abgesetzt, der deutlichen Einfluss auf den Kurs einer Kryptowährung genommen hat. Wieder einmal geht es dabei um den Memecoin Dogecoin. Musk setzte am späten Sonntag einen Tweet ab, in dem es um eine Reihe wichtiger Updates für die DOGE-Blockchain geht. Die Änderungen, auf die Musk anspielt, würden einen deutlichen Eingriff in die Software-Architektur der Kryptowährung bedeuten. Ein zuvor auf der Social Media-Plattform Reddit geteilter Post schlägt vor, die durchschnittlichen Gebühren für Standardtransaktionen auf der Dogecoin-Blockchain um das 100-fache zu reduzieren. Zudem sollen die Dogecoin-Stakeholder volle Kontrolle über alle Aspekte der Gebühren zwischen Minern und Knotenbetreibern bekommen. 

Niedrigere Gebühren wären natürlich in erster Linie für diejenigen ein Anreiz, die Dogecoin für Bargeldüberprüfungen, Überweisungen und Online-Zahlungsabwicklungen einsetzen. Im Gegenzug würde allerdings höchstwahrscheinlich der Anreiz für Miner sinken, die Doge-Blockchain zu aktualisieren und zu sichern.

Musk setzt zu Dogecoin einen typischen Tweet ab

Lakonisch wie eh und je kommentierte Elon Musk diesen Vorschlag mit einem “Important to support” – er befürwortet diese Änderungen also. Prompt bekam der DOGE-Kurs durch besagten Tweet einen Preisschub. Er stieg von 0,242 USD auf bis zu 0,266 USD. Doch nicht nur Musk, auch viele andere Reddit-User reagierten begeistert auf den Vorschlag.

Der rasante Kursanstieg von DOGE wird nicht zuletzt auch mit vorangegangenen Tweets von Musk in Verbindung gebracht. Gleichzeitig gingen auch die Netzwerkgebühren nach oben. Viele On-Chain-Transaktionen wurden damit komplett unrentabel. Um dagegen etwas zu unternehmen, haben die Entwickler nun über Änderungen in ihrer Gebührenpolitik nachgedacht. Sollten sich die angekündigten Vorschläge in die Tat umsetzen lassen, wäre damit der Weg für DOGE als Transaktions-Kryptowährung geebnet. 

Allerdings ist der Konkurrenzdruck diesbezüglich auch nicht gerade gering. Die vorgeschlagenen Änderungen zielen aber nicht nur auf das Ergebnis, sondern auch auf die Entscheidungsgewalt ab. Diese soll wieder mehr aufseiten der Miner gehen, und zwar zuungunsten des Relay-Netzwerks. Dazu gehört auch eine bessere Konfigurierbarkeit aller Gebühren-relevanten Parameter und insgesamt mehr Souveränität für die einzelnen Knotenbetreiber. Allerdings sind die durchschnittlichen Gebühren auf dem Dogecoin Netzwerk im Vergleich zu anderen Token schon relativ niedrig. Die aktuelle durchschnittliche Gebühr beträgt rund 0,49 USD. Zum Vergleich: Bei Bitcoin beträgt sie 7,12  USD und bei Ethereum 4,17 USD

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