Hard Fork DeFiChain’s Hard Fork macht dezentrale Vermögenswerte für Millionen Menschen lukrativ

Mit dem jüngsten Update unterstützt DeFiChain nun dezentrale Kredite und Vermögenswerte. Das DeFi-Protokoll will damit dem traditionellen Finanzmarkt heftige Konkurrenz machen.

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DeFiChain

Beitragsbild: Shutterstock

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Die DeFiChain ist vor zwei Jahren aus einer Bitcoin Hard Fork entstanden, um die Welt der dezentralen Finanzen als Layer-2-Lösung auf dem Ökosystem der Mutter aller Kryptowährungen aufzubauen. Nun ging das DeFi-Protokoll am 15. November mit dem neuen Update Fort Canning live.

Während Asset-Token für viele Krypto-Begeisterte kein Neuland darstellen, kann DeFiChain einige Unterschiede zu den herkömmlichen Anbietern vorweisen. Während diese nämlich das Asset-Token-Feature als dApp auf der Blockchain aufsetzen, werden die Anwendungen auf der DeFiChain nativ auf der Ebene des Konsens-Mechanismus verankert. DeFiChain funktioniert daher vollkommen ohne Smart Contracts oder eine virtuelle Maschine, um DeFi-Anwendungen zu realisieren. Damit reduziert sich das Smart-Contract-Risiko – die Gefahr, dass dezentrale Systeme ausgetrickst werden – bis auf ein Minimum.

Dabei orientiert sich die Strategie des Protokolls an “Reverse Engineering” – die Verbesserung bestehender Anwendungen und deren native Programmierung innerhalb eines Ökosystems, um die Angriffsfläche zu reduzieren. Die DeFiChain hat ihre eigene dezentrale Exchange, bietet ihren Nutzern die Möglichkeit Liquidity Mining und Staking zu betreiben und öffnet mit dem jüngsten Update die Türen in die Welt der dezentralen Assets und Kredite.

Aktienhandel im Krypto-Zeitalter

Die Implementierung von dezentralen Assets bietet dabei die Chance, den traditionellen Handel mit Wertpapieren zu demokratisieren. Dadurch ist es jedem mit Internetzugang möglich, völlig dezentral in synthetische Assets zu investieren. Voraussetzungen wie ein Bankkonto oder der Zugang zu einem Broker entfallen.

Ein solches dezentrales Asset stellt einen Token auf der Blockchain dar, der an den Wert des “echten” Assets gekoppelt ist. Diese Art von Replikation eines Vermögenswerts bezeichnet man ebenso als synthetisches Asset. Letztendlich investieren User also in eine Art Ebenbild des Assets und erwerben damit auch keine direkten Beteiligungen an den jeweiligen Unternehmen. Dadurch werden die Token allerdings auch nicht als Wertpapier betrachtet und sind in vielen Ländern nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei.

U-Zyn Chua, DeFiChain Co-Founder, verkündete, dass der Hard Fork “einen der bedeutendsten Anwendungsfälle im Smart-Contract-losen DeFi ermöglicht: Dezentrale Tokenisierung und dezentralisierte Kredite”. Weiterhin erklärte er, dass Krypto-Nutzer damit “zum ersten Mal Anlagegüter mithilfe von BTC und DFI (DeFiChains nativem Token) ohne eine zentrale Partei tokenisieren können”. Dies habe den Vorteil, dass die User “Cashflow generieren und gleichzeitig Long-Positionen in Kryptowährungen halten” können.

Wie generiert man mit dezentralen Assets Cashflow?

Damit ein dezentraler Handel mit Token überhaupt möglich ist, wird ein sogenannter Liquiditätspool benötigt. Dieser ermöglicht einen indirekten Handel von verschiedenen Assets, bei dem die Nutzer mit dem jeweiligen Pool und nicht direkt miteinander handeln. In einem solchen Pool sind immer die für eine Handelstransaktion benötigten Währungspaare enthalten. Beispielsweise könnte man einen Stablecoin wie dUSD (DeFiChain’s dezentraler Dollar-Stablecoin) in einen Pool einzahlen und im Gegenzug einen Tesla Stock Token herausnehmen.

Um eine bestimmte Liquidität in einem Pool sicherzustellen, kommt das sogenannte Liquidity Mining zum Einsatz. Dabei sind die Nutzer dafür verantwortlich, die benötigte Handelsliquidität in einem Pool sicherzustellen.

Die Liquidität im Pool fungiert als Mittelsmann für die dezentralen Transaktionen. Als Gegenleistung haben die Nutzer die Möglichkeit, für ihre “Kredite” Belohnungen zu erhalten, die sich aus Transaktionsgebühren und Mining Rewards zusammensetzen. Diese fallen vor allem in der Anfangsphase noch sehr hoch aus. Im Gegensatz zum klassischen Aktienhandel profitieren die Kunden dadurch nicht nur vom Kursgewinn, sondern auch von den Rewards.

Letztendlich versucht die DeFiChain damit, eine lukrative Alternative zur klassischen Finanzindustrie zu schaffen. Denn neben Liquidity Mining Rewards können sich Kleinanleger auch nur Bruchteile klassischer Vermögenswerte wie zum Beispiel Aktien kaufen und von Kursgewinnen profitieren. Auch in Regionen, in denen Bankkonten nicht zur Normalität in der Gesellschaft gehören, bieten dezentrale Kredite und Assets enormes Potential. 

Weitere Informationen, wie genau der Handel mit dezentralisierten Assets auf der DeFiChain funktioniert, sind hier zu finden.

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