Adieu Web2? Das kann das “Web3-Twitter” Farcaster

Farcaster: Kryptos Antwort auf die kaputte Online-Welt von Twitter, Facebook und Co. Was das Web3-Pendant kann, zeigt ein Selbstversuch.

Johannes Macswayed
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Beitragsbild: Picture Alliance

| "Free Speech" ist Elon Musk so wichtig, dass X (née Twitter) immer mehr Nazis, Scammern und Schwurblern als Sprachrohr dient. Liefert Farcaster Zuflucht?

Nicht alles, was der gute Elon Musk berührt, wird offenbar zu Gold. Im Fall von Twitter wurde aus dem verspielten, blauen Vogel das düster wirkende X auf schwarzem Hintergrund, was recht passend das nun vorherrschende Sentiment auf Musks Plattform einfängt. Ist man heute auf X unterwegs, dann nicht ohne Scheuklappen. Überall Hass, Toxizität und vor allem: an Krypto-Nutzer gerichtete Scams. Wie der Algorithmus funktioniert? Keine Ahnung. Denn in meinem Feed mischen sich inzwischen immer mehr Videos von Schlägereien oder recyceltem TikTok-Content. Von den Bots mal abgesehen.

Dabei suche ich doch nur nach hochwertigem DeFi-Alpha und lustigen Krypto-Memes. Rutscht ein Krypto-Degen wie ich also bald in die digitale Obdachlosigkeit? Neusten Entwicklungen zufolge scheint ein Zufluchtsort nicht mehr weit. Die rettende Arche: Farcaster. Mit dem Krypto-Pendant zu Twitter kann ich von den sündhaften sozialen Medien der Vergangenheit forttreiben, ans rettende Web3-Ufer der neuen Zeit. So das Versprechen. Ob meine Migration gelingt, zeigt der Selbstversuch.

Farcaster: Adieu Web2?

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