Sicherheitslücke 

Cyberangriff auf Dienstleister von 21bitcoin: Nutzerdaten betroffen

Bei einem Angriff auf einen externen Dienstleister wurden Daten von 21bitcoin-Nutzern offengelegt. Konten und Bitcoin blieben sicher.

Dominic Döllel
Teilen
Das Bild zeigt Bitcoin-Münzen.

Beitragsbild: Shutterstock

| 21bitcoin warnt vor einem Angriff

Bei einem Cyberangriff auf den externen Dienstleister Canny sind Daten von 21bitcoin-Nutzern offengelegt worden. Die Systeme des Bitcoin-Anbieters selbst sowie Bitcoin und Euro-Guthaben waren laut Unternehmen nicht betroffen.

Der Angriff ereignete sich am 28. August 2026. Dabei wurde ein Zugangsschlüssel gestohlen, über den Canny mit dem Kundensupport-System Intercom verbunden war. Die Angreifer nutzten diesen, um Daten aus dem Support-System auszulesen. Noch am selben Tag wurde die Verbindung getrennt und der Schlüssel unbrauchbar gemacht.

21bitcoin warnt vor Phishing

Zu den betroffenen Informationen können Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum gehören. Bei einigen Nutzern waren zudem der damalige Guthabenstand und das Thema der ersten Support-Nachricht einsehbar. Passwörter, Zwei-Faktor-Codes, Bitcoin-Adressen, Transaktionsdaten, Wohnanschriften und KYC-Unterlagen waren laut 21bitcoin nicht betroffen.

Regulierte Krypto-Börsen & Broker im Vergleich 2026
Hier vergleichen wir nur Krypto-Börsen und -Broker mit gültiger EU-Lizenz nach MiCA. Geprüft, reguliert, von über 10.000 echten Nutzern bewertet.
Jetzt zum MiCA-Börsen-Vergleich 2026

“Unsere eigenen Systeme waren und sind zu keinem Zeitpunkt betroffen und deine Bitcoin und dein Euro-Guthaben waren und sind sicher”, erklärt das Unternehmen in der Pressemitteilung.

Nutzer müssen ihre Zugangsdaten nicht ändern

Als größtes Risiko nennt 21bitcoin gezielte Phishing-Versuche. Kriminelle könnten die erbeuteten Informationen verwenden, um glaubwürdige Nachrichten mit persönlicher Anrede oder Bezug zu früheren Support-Anfragen zu verfassen.

Empfohlenes Video
Was kann die Bitcoin-App 21bitcoin?

21bitcoin hat die Verbindung zu Canny dauerhaft entfernt und betroffene Zugänge erneuert. Zudem führt das Unternehmen einen persönlichen Sicherheitscode für E-Mails ein. Nutzer müssen ihre Zugangsdaten aufgrund des Vorfalls nicht ändern.

Das könnte dich auch interessieren