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Justice for Satoshi? Craig Wright gewinnt Prozess um Bitcoin für 54 Milliarden USD

Ist Craig Wright nun Satoshi Nakamoto oder nicht? Auf jeden Fall muss der selbsternannte Bitcoin-Erfinder keine 54 Mrd. USD Strafe zahlen.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin US-Dollar Symbolbild

Beitragsbild: Shutterstock

Der Mann, der behauptet, Satoshi Nakamoto zu sein, hat laut Bericht von CNBC einen wichtigen Prozess in Miami gewonnen. Der Erbe eines ehemaligen Geschäftspartners von Craig Wright hatte ihn verklagt. Auf dem Spiel stand die Hälfte der 1,1 Millionen Bitcoin, die Satoshi in der Frühphase der Kryptowährung gemint und besessen hatte. Zum aktuellen Kurs sind die BTC rund 54 Milliarden Dollar wert. Der Nachlass des ehemaligen Geschäftspartners von Craig Wright, David Kleiman, beanspruchte auch die Rechte an einem Teil des geistigen Eigentums an der frühen Blockchain-Technologie.

Das Verfahren wurde unlängst nach Miami verlegt, weil Wright und Kleiman ihre erste gemeinsame Firma in Florida gegründet hatten. Die Anklage argumentierte, dass Kleiman neben Wright ein Miterfinder von Bitcoin war. Daher würde ihm die Hälfte von Satoshis angenommenem Vermögen zustehen. Die Geschworenen in West Palm Beach sahen das jedoch anders. Sie stellten sich auf die Seite von Wright und lehnten es ab, Kleiman einen Teil des Bitcoin-Vermögens zuzusprechen.

Craig Wright zu 100 Millionen USD Schadenersatz verurteilt

Wright muss jedoch 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz wegen Verletzung der Rechte an geistigem Eigentum zahlen. Dies geschieht im Zusammenhang mit W&K Info Defense Research LLC, dem Joint Venture der beiden Männer. Das Geld kommt jedoch diesem Unternehmen zugute und geht nicht an den Nachlass von Kleiman. Damit ist Craig Wright selbst jedoch dem Vernehmen nach einverstanden. “Dies ist ein bemerkenswert gutes Ergebnis, und ich fühle mich vollkommen im Recht und entlastet”, sagte Wright in einem Video, das er unmittelbar nach dem Urteilsspruch auf Twitter die Runde machte. 

Hätte Wright den Prozess verloren, hätte er die Satoshi-Wallet öffnen müssen, um den Nachlass zu bezahlen. Wright sagte jedoch, dass er sein Eigentum auch dann beweisen würde, wenn er den Prozess gewinnt. Er versprach auch, einen Großteil seines Bitcoin-Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden, falls er den Prozess gewinnen sollte. Nun gilt es abzuwarten, ob Wright dieses Versprechen tatsächlich einlöst.

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