Der Stablecoin-Emittent Circle treibt seine Expansion in Südkorea voran. Das geht aus einem Post auf X hervor. Das Unternehmen von Jeremy Allaire will in dem Land eine Stablecoin-basierte Zahlungsinfrastruktur aufbauen und geht dazu zwei neue Partnerschaften mit Lokalunternehmen ein: der Kakao Group und der Toss Bank. Einen konkreten Zeitpunkt gibt es aber noch nicht.
Die neuen Vereinbarungen sind Teil der laufenden Expansion von Circle in Südkorea. Bereits im April hatte das Unternehmen Kooperationen mit Upbit und Bithumb geschlossen, den beiden größten Kryptobörsen des Landes. Rund 95 Prozent des täglichen Handelsvolumens laufen über die beiden Handelsplätze. Circle-CEO Jeremy Allaire erklärte damals, die Partnerschaften umfassten die weitere Förderung und Verbreitung des Stablecoins USDC auf koreanischen Handelsplattformen sowie zusätzliche technologische Kooperationen.
Südkorea arbeitet an eigener CBDC
Neben Stablecoins hegt Südkorea parallel eigene Ambitionen in Sachen digitaler Zahlungssysteme. Die Zentralbank arbeitet schon länger an einer eigenen CBDC. Zuletzt weitete man Tests auf neun der größten Finanzinstitute des Landes aus.
Gemeinsam mit der Regierung hofft man, die Landeswährung Won an das digitale Zeitalter anzupassen. So soll die CBDC in der Lage sein, Transaktionen rund um die Uhr abzuwickeln.
Parallel geht das Land auch stärker gegen Krypto-Kriminalität vor. Dafür ging die südkoreanische Polizei zuletzt eine Partnerschaft mit dem Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis ein.
