Goguen trägt Früchte Cardano: Mehr als 120.000 neue Staking Wallets in zwei Monaten
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Cardano-Münze (ADA) auf Baumstumpf

Quelle: Shutterstock

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Die Anzahl der Staking-Adressen von Cardano ist in zwei Monaten um über 100.000 gestiegen, da die Goguen-Ära immer mehr Investoren anzieht. Weitere Updates folgen.

Das Cardano-Ökosystem erfreut sich weiter größter Beliebtheit. Zahlen von Pooltool belegen einen enormen Zuwachs der Staking-Wallets in Cardano. Mit Datum vom 10. November 2021 zählt das Analysetool laut Medienberichten eine Gesamtzahl von 942.117 Staking-Adressen. Allein 121.093 Wallets davon sind in den letzten zwei Monaten hinzugekommen, was einen Anstieg von 14,7 Prozent bedeutet.

Zudem ist ADA mittlerweile in mehr als zwei Millionen Wallets vertreten. Zuletzt war die Kursentwicklung zwar etwas weniger dynamisch. Das scheint der Beliebtheit von Cardano aber keinen Abbruch zu tun, denn schon im Mai wurde die Schwelle von einer Million Cardano-Wallets überschritten.


Die Goguen-Ära bei Cardano wird fortgeführt

Das Cardano-Ökosystem ist in diesem Jahr in ein neues Zeitalter eingetreten. Smart-Contract-Fähigkeiten sind mit dem Hard Fork Combinator (HFC) Alonzo implementiert. Das überzeugt viele Investoren von der weiteren Expansion des Ökosystems. Die Alonzo-Hardfork ist Teil der Goguen-Ära des Netzwerks, benannt nach Joseph Goguen, einem amerikanischen Professor für Informatik an der University of California und der University of Oxford. Die Goguen-Ära folgt auf die Shelley-Phase, in der Cardano zu einer dezentralen Blockchain wurde – und Community-Mitglieder zu Validierern.

Das als nächstes geplante Hydra-Update von Cardano ist eine Lösung auf der zweiten Ebene. Diese soll die Skalierbarkeit des Netzwerks erhöhen, da es sich weiterhin in schnellem Tempo entwickelt. Um dies zu erreichen, muss ADA Transaktionen außerhalb der Chain abwickeln, sich aber weiterhin auf den Ledger der Main Chain für Abrechnungszwecke verlassen. Ein großer Vorteil dieser Lösung besteht in einer deutlichen Senkung der Transaktionskosten. Auch die Bearbeitungszeit wird deutlich kürzer.  Als möglicher Wert gelten 1.000.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS). Zum Vergleich: Das Kreditkartenunternehmen Visa kommt in Spitzenzeiten auf eine Verarbeitungsgeschwindigkeit von 24.000 TPS.



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